Riesenslalom in Italien

Ski alpin: Licht und Schatten bei den deutschen Herren

Alexander Schmid aus Deutschland.
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Alexander Schmid aus Deutschland.

Beim Riesenslalom im Ski alpin in Alta Badia hat Stefan Luitz wieder eine Enttäuschung erlebt, Alexander Schmid überzeugte.

Alta Badia - Die deutschen Skirennfahrer haben beim Riesenslalom von Alta Badia einen durchwachsenen Tag erlebt. Nachdem Stefan Luitz am Sonntag die Qualifikation für das Finale verpasst und eine große Niederlage kassiert hatte, gelang Alexander Schmid im zweiten Lauf eine Aufholjagd. 

Der Allgäuer machte 16 Plätze gut und wurde am Ende 13.; das war sein bestes Ergebnis im

Weltcup 2019/20.

Der Sieg in den Südtiroler Dolomiten ging an Weltmeister Henrik Kristoffersen aus Norwegen vor dem Franzosen Cyprien Sarrazin (+0,31 Sekunden) und Zan Kranjec aus Slowenien (+0,39).

"Ich habe auf jeden Fall das erreicht, was ich mir vorgenommen habe, dass ich einfach den Ski mehr laufen lasse", sagte Schmid. Im Weltcup war der 25-Jährige überhaupt erst zweimal besser platziert. Bei schwierigsten Bedingungen mit viel Neuschnee profitierte er davon, dass die aufgeweichte Piste im zweiten Lauf immer schwerer zu befahren war. "Den Vorteil habe ich genutzt, ich bin sehr froh drum."

Ski alpin: Luitz hofft auf Besserung

Schmid hatte im Sommer mit einer hartnäckigen Virusinfektion zu kämpfen und war bei den ersten beiden Riesenslaloms der Saison nicht über Rang 27 in Sölden und Platz 20 in Beaver Creek hinausgekommen. "Das war für mich schon sehr wichtig und steigert natürlich das Selbstbewusstsein", sagte er. In Alta Badia steht am Montag noch ein Parallel-Riesenslalom an, bei dem er noch mal überzeugen will.

Auch Luitz will sich in dem K.o.-Rennen neuen Mut holen für die weitere Saison. Er hatte am Vormittag nach einem soliden ersten Teilstück kurz vor dem Ziel grob gepatzt und das Finale der besten 30 um acht Hundertstelsekunden verpasst. "Ganz leicht von der Hand geht es nicht. Aber ich weiß, woran es liegt und versuche, das von Rennen zu Rennen einfach umzusetzen", sagte Luitz danach.

Ski alpin: Absage bei den Damen

Wegen heftigen Neuschnees und zu starken Windes haben die Organisatoren die für Sonntag geplante Abfahrt der alpinen Skirennfahrerinnen in Val d'Isère endgültig abgesagt. Das Rennen in den französischen Alpen hätte eigentlich schon am Samstag stattfinden sollen, war aber zunächst auf Sonntag verschoben worden. Die Absage kam gut drei Stunden vor dem geplanten Beginn.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

dpa

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