Vor dem Bundesliga-Start

Paderborn gegen HSV trotz Politik-Erlaubnis ohne Fans 

MSV Duisburg - Hansa Rostock, 34. Spieltag in der Schauinsland-Reisen-Arena.
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Ein Geisterspiel wie hier in Duisburg wird es auch beim SC Paderborn geben.

Aufgrund kurioser Umstände muss Bundesliga-Absteiger SC Paderborn sein erstes Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV ohne Zuschauer austragen

Paderborn - Spiele in Paderborn müssen aus Lärmschutzgründen um 22 Uhr beendet sein, und da der SCP offenbar nicht mit einer solch schnellen Erlaubnis der Politik rechnete und sich sowieso auf ein Spiel vor leeren Rängen einstellte, stimmte er der Ansetzung auf Montagabend mit Schlusspfiff gegen 22.20 Uhr zu. 

Verlegung ist kein Thema

„Als das Spiel angesetzt wurde, sollte der Ball noch vor leeren Rängen rollen, jetzt ist alles anders“, sagte Paderborns Geschäftsführer Martin Hornberger dem „Westfalen-Blatt“: „Vor zehn Tagen wurden wir von der Deutschen Fußball-Liga noch aufgefordert, die komplette Saison ohne Zuschauer zu planen.“

Paderborns Geschäftsführer Martin Hornberger plant zum Liga-Auftakt ohne Fans.

Eine Verlegung ist aber kein Thema. „Wir können daran nichts mehr ändern“, sagte Hornberger. Der „Neuen Westfälischen“ sagte er: „Wir haben unser Okay gegeben. Da nun bis zu 3000 Zuschauer möglich gewesen wären, sehen wir den Beschluss aus der Politik sicherlich auch mit einem weinenden Auge. Aber das lachende Auge überwiegt.“

Beim Hamburger SV indes ist die Stimmung schon am Tiefpunkt: Die Norddeutschen unterlagen im DFB-Pokal Dynamo Dresden mit 1:4.

Legte sich nach der HSV-Pleite in Dresden mit einem Dynamo-Fan an: Toni Leistner (r). Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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