Turnovers kosten Dallas den Sieg - Erfolg für Schröder

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Für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks war es die vierte Niederlage in Serie. Foto: Ashley Landis

Houston (dpa) - Für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks geht es in der NBA weiter abwärts. Im Texas-Duell bei den Houston Rockets setzte es für die Mavs eine 94:99-Niederlage, so dass Nowitzki und Co. in der Western Conference nach der vierten Pleite in Serie nur noch Platz sieben belegen.

Vom Ziel Rang vier, der in der ersten Runde der Playoffs den Heimvorteil bedeuten würde, ist der Champion von 2011 derzeit meilenweit entfernt. Auch Nowitzki sucht seine Topform, in Houston kam er auf für ihn überschaubare 14 Punkte.

Zum Verhängnis wurden dem Team von Trainer Rick Carlisle wieder einmal die vielen einfachen Ballverluste. 23 Turnovers standen am Ende auf dem Statistikbogen - für den 31. Saisonsieg kam Dallas so nicht infrage. "Diese Ballverluste bringen uns um", klagte Nowitzki.

"Ab und zu kann man sich nur am Kopf kratzen. Einige sind so unfassbar, dass ich sie mir einfach nicht erklären kann", sagte der 36-Jährige frustriert. "Wenn wir nur ein paar weniger gemacht hätten, hätten wir das Spiel gewonnen. Wir müssen diese Blutung unbedingt stoppen", forderte Nowitzki angesichts des schweren Programms mit den beiden Partie in Miami (Freitag) und Orlando (Samstag).

Immer auffälliger wird auch, dass der nachverpflichtete Rajon Rondo nach wie vor nicht richtig integriert ist. In Houston erzielte der aus Boston gekommene Point Guard keinen einzigen Punkt und kam nur auf sechs Assists, denen fünf Ballverluste gegenüberstanden. Bester Werfer bei den Mavs war Monta Ellis mit 33 Zählern. Bei den Rockets, die jetzt Fünfter sind, trafen Josh Smith (18) und James Harden (17) am häufigsten.

Weiter nicht zu stoppen sind dagegen die Atlanta Hawks mit dem ehemaligen Braunschweiger Dennis Schröder. Das 113:102 gegen die Brooklyn Nets war bereits der 17. Sieg in Serie. Paul Millsap (28) erzielte die meisten Zähler für die Hawks, bei denen insgesamt sechs Spieler zweistellig punkteten. Schröder kam auf 13 Zähler. "Die Trainer sagen mir immer wieder, ich soll zum Korb ziehen und versuchen, zu treffen oder den freien Mann zu finden. Das tue ich in jedem Spiel", sagte Schröder. Atlanta ist mit 38 Siegen und acht Niederlagen souveräner Tabellenführer der Eastern Conference.

Schröder hatte gleich doppelten Grund zur Freude. Der Nationalspieler reist Mitte Februar zum Allstar-Wochenende nach New York. Der Aufbauspieler wurde für das sogenannte Rising-Stars-Game nominiert, bei dem die besten ausländischen Nachwuchsakteure auf die stärksten US-Jungprofis treffen. Die NBA teilte die jeweils zehn Profis umfassenden Kader am Mittwoch (Ortszeit) mit.

Die Partie findet am 13. Februar im Barclays Center in Brooklyn statt. Zwei Tage später treffen im Madison Square Garden von New York die Allstars aufeinander. Superstar Dirk Nowitzki ist für die Begegnung bislang nicht nominiert.

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