Gladbachs Fehlstart: Jantschke sieht BVB als warnendes Beispiel

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Gladbachs Kapitän Tony Jantschke freut sich, dass Martin Stranzl vor der Rückkehr ins Aufgebot der Fohlen steht.

Mönchengladbach - Kapitän Tony Jantschke hat nach Borussia Mönchengladbachs Liga-Fehlstart vor einem Absturz wie zuletzt bei Borussia Dortmund gewarnt. "Wir sollten zumindest nicht glauben, dass uns das nicht auch passieren kann. Wir sollten schnell anfangen zu punkten, damit solche Diskussionen erst gar nicht aufkommen", sagte der 25-Jährige der Sport Bild. Unterdessen steht Jantschkes Abwehrkollege Martin Stranzl vor der Rückkehr ins Team.

Champions-League-Teilnehmer Gladbach hat nach drei Spieltagen noch keinen Punkt auf dem Konto. In der vergangenen Saison war auch Dortmund mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, lag noch zu Beginn der Rückrunde aber auf dem letzten Tabellenplatz.

"Es ist eine Mischung aus vielen Dingen, die zusammenkommen. Im Moment fehlen fünf bis zehn Prozent - bei jedem", sagte Jantschke. Für den ehemaligen U21-Nationalspieler war die Rückrunde der vergangenen Saison mit 39 Punkten das "absolute Limit. Keiner konnte erwarten, dass wir jetzt so schlecht starten, aber auch keiner, dass es einfach so weiterläuft."

Ersten Belastungstest gut überstanden

Die Borussia sehnt die Rückkehr von Abwehrchef Martin Stranzl herbei. Die Chancen auf ein Comeback am Freitag (20.30 Uhr) gegen den Hamburger SV stehen gut. Den ersten Belastungstest am Wochenende im Spiel gegen den FC Sion (2:1/Tore: Andre Hahn und Tony Jantschke) hat der Österreicher, der wegen Knieproblemen fast ein halbes Jahr pausieren musste, gut überstanden.

"Es hat schon alles weh getan, aber von meiner Verletzung habe ich nichts gespürt und auch keine neuen Blessuren davongetragen", sagte Stranzl dem Vereinsportal "borussia.de". Der 35-Jährige warnt aber davor, zu große Hoffnungen in seine Rückkehr zu setzen. "Ich kann auch keine Wunder vollbringen. Ich werde versuchen, meinen Teil dazu beizutragen, dass es wieder besser läuft und mich so gut es geht einbringen." 

Etwas gebraucht, um richtig in Fahrt zu kommen

Wichtig sei, jetzt das verloren gegangene Selbstvertrauen über positive Ergebnisse zurückzuholen, betonte der Kapitän. Auch im Vorjahr sei das Team erst allmählich in die Spur gekommen. "Wir haben in der Vergangenheit immer ein wenig gebraucht, um richtig in Fahrt zu kommen. Der Unterschied zum Vorjahr ist, dass wir damals mit etwas Glück gepunktet haben. Das ist uns bisher nicht gelungen". - sid/dpa

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