Schwierige Entscheidung

Höfl-Riesch: Karriereende oder Abschiedstournee?

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Maria Höfl-Riesch ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

Sotschi - Maria Höfl-Riesch fällt eine Entscheidung über ein Karriereende nach der Saison schwer. Einerseits ist der Spaß noch da. Andererseits Seite kann sie kaum erfolgreicher werden, als sie gerade ist.

„Ich bin hin- und hergerissen“, sagte die dreimaligen Olympiasiegerin aus Partenkirchen der Bild (Montag) und fügte hinzu: „Egal, was noch kommen würde, wenn ich weitermache, besser kann's nicht mehr werden.“ Allerdings habe sie noch immer großen Spaß am Skifahren, versicherte sie. Bei den Winterspielen in Sotschi hatte Maria Höfl-Riesch Gold in der Super-Kombination und Silber im Super-G gewonnen.

„Die Option wäre, eine Abschieds-Tournee zu machen. Ein Jahr zum Genießen. Wirklich ohne Druck“, erklärte Höfl-Riesch. Besonders ein weiterer Auftritt in der Heimat Garmisch-Partenkirchen würde sie reizen. In dieser Saison waren die Weltcup-Rennen dort abgesagt worden. „Kein Abschiedsrennen daheim - das würde mir schon sehr fehlen“, sagte Höfl-Riesch.

Direkt nach Olympia wolle sie sich „intensiv Gedanken“ über ihre weitere sportliche Zukunft machen. „Ob ich dann allerdings gleich eine Entscheidung treffe, weiß ich noch nicht“, sagte die 29-Jährige. Die Spitzenreiterin im Gesamtweltcup will sich in den kommenden Wochen zunächst auf den Gewinn weiterer Kristallkugeln konzentrieren. „Und dafür brauche ich einen klaren Kopf.“

dpa

Die deutschen Medaillengewinner in Sotschi

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