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Ukraine-Krieg: Fußballer setzen Zeichen für Frieden und Solidarität

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Von: Thomas Müller

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Im FLVW soll am Sonntag eine Schweigeminute (Symbolbild) anlässlich des Angriffs Russlands auf die Ukraine abgehalten werden. © Thomas Müller

Die Fußballer und Leichtathleten Westfalens wollen ein Zeichen setzen - gegen den Überfall Russlands auf die Ukraine.

NRW - Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) plant demnach eine Schweigeminute für „Frieden und Solidarität“. Er fordert seine Vereine auf, sich am Wochenende an einer Schweigeminute zu beteiligen. „Egal ob Meisterschaftsspiel, Wettkampf oder Training - es soll einen Moment des Innehaltens geben, der von einer Durchsage eingeleitet wird“, heißt es im Aufruf.

Die Aktion soll eine klare Botschaft vermitteln: „Der Sport steht für Frieden und Gemeinschaft. Wer Gewalt ausübt, teilt nicht die Werte des Sports, teilt nicht unsere Werte. Krieg ist keine Alternative, Krieg bedeutet Leid, Hass und Elend.“

FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski sagt dazu: „Zusammen können wir ein klares Statement setzen: Der FLVW und seine Vereine verurteilen den Angriff auf die Ukraine. Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen vor Ort. Wir stehen für Verständigung zwischen den Völkern, für Gemeinschaft und Frieden. Auch wenn unsere Bitte sehr kurzfristig ist, hoffen wir darauf, dass sich viele Vereine beteiligen.“

Der FLVW stellt seinen Vereinen einen Entwurf für eine Durchsage zur Verfügung, die wie folgt lautet:

„Der Sport steht für Frieden und Gemeinschaft. Er baut Brücken, er führt Menschen zusammen und sorgt für Verständigung zwischen den Völkern. Sport überwindet Grenzen, aber er grenzt nicht aus. Wer Gewalt ausübt, wer Menschen und Menschenrechte verletzt, verlässt diese Gemeinschaft. Er teilt nicht die Werte des Sports. Unsere Werte. Aus der Geschichte haben wir gelernt, dass Krieg Leid bedeutet, Hass und Elend. Und dass es keinen Krieg geben darf. Der FLVW und seine Vereine verurteilen den kriegerischen Angriff auf die Ukraine. Wir stehen in unserer Haltung fest an der Seite der Menschen vor Ort.“

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