Keine Fortschritte trotz Höhenluft

Langläufer Bing in Davos 14.

Davos - Auch in der Höhenluft von Davos ist den deutschen Skilangläufern nicht der erhoffte Durchbruch gelungen.

In Abwesenheit der pausierenden Tobias Angerer, Hannes Dotzler, Tim Tscharnke und Jens Filbrich war am Samstag der Dermbacher Thomas Bing als 14. bester DSV-Läufer im Feld. Über 30 Kilometer in der freien Technik hatte er 1:10,7 Minuten Rückstand auf Überraschungssieger Maurice Manificat aus Frankreich, der die Distanze in 1:05:10,8 Stunden bewältigte und damit die Norweger Chris Andre Jespersen und Weltcup-Spitzenreiter Martin Sundby auf die Plätze verwies.

Bundestrainer Frank Ullrich hatte einigen Athleten der zweiten Reihe eine Einsatzchance gegeben, die diese aber nur bedingt nutzen konnten. Der Oberwiesenthaler Tom Reichelt lief als 29. in die Punkteränge. Diese verfehlte Axel Teichmann als 38. deutlich. „Er hat von der höchsten Stelle aus viel Zeit verloren, was durchaus auf ein Materialproblem hindeutet“, sagte Bundestrainer Frank Ullrich.

Er lobte den Thüringer Bing. „Thomas hat ein gutes, respektables Ergebnis erreicht. Er war vom ersten Kilometer an sehr konstant und hat sich die erste Teilnorm für die Teilnahme an den Winterspielen verdient“, bemerkte Ullrich.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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