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Sainz düpiert im Qualifying von Silverstone alle - Vettel und Schumacher chancenlos

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Von: Marius Epp

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Formel 1: Ferrari-Pilot Carlos Sainz hat sich in Silverstone überraschend die Pole Position gesichert. Einen bitteren Samstag erlebten Vettel und Schumacher.

Formel 1: Startaufstellung für das Rennen in Silverstone

1 Sainz2 Verstappen3 Leclerc4 Perez
5 Hamilton6 Norris7 Alonso8 Russell
9 Zhou10 Latifi11 Gasly12 Bottas
13 Tsunoda14 Ricciardo15 Ocon16 Albon
17 Magnussen18 Vettel19 Schumacher20 Stroll

17.06 Uhr: Zweiter ist Max Verstappen, Dritter Charles Leclerc. Perez ist Vierter, Hamilton schlägt seinen Teamkollegen Russell deutlich und schnappt sich Platz fünf.

Sainz überrascht im Silverstone-Regen: Pole Position für den Spanier

17.01 Uhr: Carlos Sainz düpiert alle! Jeder hatte mit einem Duell zwischen Leclerc und Verstappen gerechnet, doch der Spanier lenkt die rote Göttin mit viel Feingefühl um die Kurven und fliegt im Regen von Silverstone der Pole Position entgegen. Die erste seiner Karriere!

Carlos Sainz, der Regen-Dompteur von Silverstone.
Carlos Sainz, der Regen-Dompteur von Silverstone. © IMAGO/FLORENT GOODEN

16.58 Uhr: Leclerc legt eine super Runde hin, doch Verstappen kontert direkt! Entgegen der Vorhersagen hat der Regen wieder nachgelassen. Mehr Drama geht nicht!

16.56 Uhr: Was für eine Spannung! Red Bull, Ferrari und Mercedes liefern sich einen harten Schlagabtausch an der Spitze. Aktuell hat Verstappen die Nase vorn. Die letzten Minuten brechen an.

16.53 Uhr: Alonso zaubert! Plötzlich steht der spanische Haudegen auf der Eins. Wer kann kontern?

16.52 Uhr: Jetzt geht es um die Pole! Q3 beginnt. Gleich soll es wieder stärker regnen, deshalb werden wohl die ersten Runden entscheidend sein. Und Verstappen dreht sich!

Formel 1: Qualifying in Silverstone - Zwischenstand nach Q2

1 Verstappen2 Hamilton3 Leclerc4 Sainz
5 Russell6 Norris7 Alonso8 Perez
9 Zhou10 Latifi11 - raus: Gasly12 - raus: Bottas
13 - raus: Tsunoda14 - raus: Ricciardo15 - raus: Ocon16 - raus: Albon
17 - raus: Magnussen18 - raus: Vettel19 - raus: Schumacher20 - raus: Stroll

16.45 Uhr: Verstappen und Hamilton sind die Schnellsten in Q2. Dicke Überraschung in blau: Williams-Pilot Nicholas Latifi schafft es zum ersten Mal in seiner Karriere unter die ersten Zehn! Raus sind: Gasly, Bottas, Tsunoda, Ricciardo und Ocon.

16.30 Uhr: Q2 läuft. Wer schafft es in die Top Ten?

Formel 1: Qualifying in Silverstone - Zwischenstand nach Q1

1 Verstappen2 Leclerc3 Russell4 Sainz
5 Hamilton6 Perez7 Zhou8 Bottas
9 Norris10 Alonso11 Gasly12 Ocon
13 Tsunoda14 Ricciardo15 Latifi16 - raus: Albon
17 - raus: Magnussen18 - raus: Vettel19 - raus: Schumacher20 - raus: Stroll

Update, 16.30 Uhr: „Wir hatten ein Problem am Auto. Ich hatte massives Übersteuern“, klärt Mick Schumacher auf. Mit dem Lenkrad habe etwas nicht gestimmt.

Vettel und Schumacher gnadenlos abgehängt: Deutsche Fahrer scheiden schon in Q1 aus

Nicht schon wieder.

Sebastian Vettel im Boxenfunk nach seinem Quali-K.o. in Silverstone

16.15 Uhr: Vettel und Schumacher sind raus! Was für eine Enttäuschung für die deutschen Piloten. Bei Mick reicht es nur für Platz 19, Vettel ist 18. Für die beiden ist die Quali schon beendet. Ebenfalls raus sind: Schumacher-Teamkollege Magnussen, Alexander Albon und Vettel-Teamkollege Lance Stroll.

Ein bedröppelter Sebastian Vettel nach dem Silverstone-Qualifying.
Ein bedröppelter Sebastian Vettel nach dem Silverstone-Qualifying. © IMAGO/Eibner-Pressefoto
Mick Schumacher: Schon wieder Frust im Haas.
Mick Schumacher: Schon wieder Frust im Haas. © IMAGO/Andy Hone

16.12 Uhr: Vettel und Mick müssen zittern! Nur noch fünf Minuten auf der Uhr, Stand jetzt sind beide raus. Der Silverstone-Regen ist noch nicht ihr Terrain.

16.07 Uhr: Der Regen lässt ein wenig nach, Verstappen und Leclerc entreißen sich gegenseitig die Top-Zeit. Was an der Spitze passiert, ist in Q1 allerdings noch nicht so interessant - aus deutscher Sicht viel eher, ob es Vettel und Schumacher in die zweite Runde schaffen. Beide kommen in der Regel gut im Regen zurecht.

16.05 Uhr: Die Fahrer gehen es erst einmal ruhig an. Bloß nicht im Kiesbett landen und erstmal eine Zeit setzen, um nicht schon in Q1 auszuscheiden. Das gilt vor allem für die Topfahrer, die den Fuß noch nicht zu hart am Gas lassen.

16 Uhr: Das Qualifying läuft! Pünktlich zum Start hat der englische Regen eingesetzt. Die Autos fahren auf Intermediates raus, bald werden allerdings die Regenreifen vonnöten sein.

Update vom 2. Juli, 15.25 Uhr: Weltmeister Max Verstappen hat im dritten Freien Training seine Muskeln spielen lassen. Der Niederländer fuhr klar die schnellste Zeit, Teamkollege Sergio Perez folgte auf Platz zwei. Red Bull geht damit als Favorit ins Qualifying, das um 16 Uhr beginnt.

Lewis Hamilton könnte in Silverstone wieder vorne mitmischen.
Lewis Hamilton könnte in Silverstone wieder vorne mitmischen. © JUSTIN TALLIS/AFP

Auf Platz drei folgte Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Die Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton und George Russell bewiesen erneut, dass sie an diesem Wochenende ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden können. Die beiden belegten Platz vier und fünf.

Hoffnung auf eine gute Startposition darf sich Mick Schumacher machen, der Deutsche finishte auf dem neunten Rang. Sebastian Vettel beendete die Session auf Platz 12. In einer guten halben Stunde steigt Q1 - dranbleiben!

Formel 1 in Silverstone: Mercedes hofft

Erstmeldung vom 2. Juli: Silverstone - Auf den Tribünen jubelten die Fans, sie schwenkten ihre Union-Jack-Flaggen, und ihr Held Lewis Hamilton enttäuschte sie nicht. Mit einer starken Vorstellung im freien Training zu seinem Heimspiel in Silverstone machte der Mercedes-Star Hoffnungen auf einen Coup im Rennen am Sonntag.

Weltmeister Max Verstappen im Red Bull und Ferrari-Star Charles Leclerc hatten vor dem Großen Preis von Großbritannien (Sonntag, 16.00 Uhr/RTL und Sky) hingegen noch Mühe mit der Traditionsstrecke.

Formel 1 in Silverstone: Verstappen mit Problemen, Hamilton stark

Hamilton legte am Freitag in 1:29,105 Minuten überraschend die zweitschnellste Runde hin, sein Mercedes-Team hatte ihm extra für das Heimrennen zahlreiche Updates ans Auto geschraubt. Dennoch klagte Hamilton, der in Silverstone schon acht Mal gewinnen konnte, am Funk erneut über das „Bouncing“ auf den schnellen Geraden. Und trotzdem: Besser war im Training nur Carlos Sainz im zweiten Ferrari, der die 5,891 km in 1:28,942 Minuten schaffte.

Nachdem das erste freie Training noch vom berühmt-berüchtigten englischen Wetter durcheinander gewirbelt wurde, schien am Nachmittag über Silverstone die Sonne. Auf trockener Strecke hatten Ex-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim/+1,393) im Aston Martin als Zwölfter und Haas-Pilot Mick Schumacher (+1,667) auf Rang 19 keine Chance auf eine vordere Platzierung.

Verstappen, der die WM mit 46 Punkten souverän anführt, fühlte sich in seinem Auto offenbar nicht richtig wohl und wurde mit gut zwei Zehntelsekunden Rückstand Vierter. Dahinter reihte sich Leclerc ein, der trotz all der Rückschläge zuletzt den Titel noch nicht abschreiben will: „Ich glaube immer noch so sehr daran wie vor fünf Rennen. Es wird schwieriger werden, aber alles ist möglich.“

Formel 1: Weltmeisterschaft noch lange nicht entschieden - Verstappen und Leclerc stapeln tief

Auch Verstappen stapelt nach sechs Siegen aus den bisherigen neun Rennen (noch) tief. „Es gibt nicht wirklich einen Grund zum Feiern, denn ich wäre lieber dort, wo ich jetzt stehe, auch am Ende der Saison“, sagte der Niederländer: „Es gibt also noch viel zu tun, und wir können uns verbessern, darauf konzentrieren wir uns.“ Auch wenn es im Training noch nicht so lief, gilt Verstappen bei den Buchmachern erneut als Favorit auf den Sieg.

Doch Hamilton geht natürlich top motiviert in sein Heimrennen. Schon am Freitag waren die Tribünen in Silverstone richtig gut gefüllt, am Wochenende werden zum Formel-1-Klassiker insgesamt 400.000 Zuschauer erwartet. Und die meisten werden Hamilton nach vorne brüllen. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff glaubt, dass Hamilton diesen Vorteil vielleicht nutzen kann. „Wenn wir ihm ein Auto geben, das nur ein paar Zehntel hinter der Spitze liegt, wird er das Rennen gewinnen“, sagte der Österreicher. (epp/SID)

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