Schröder besiegt mit Hawks im NBA-Spitzenspiel Warriors

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Mit den Atlanta Hawks konnte Dennis Schröder (l) gegen die Golden State Warriors einen Sieg holen. Foto: Erik S. Lesser

Atlanta (dpa) - Mit einem Sieg im Spitzenspiel haben Dennis Schröder und die Atlanta Hawks als nun bestes Team der NBA den Grundstein für die nächste Erfolgsserie gelegt. Die Mannschaft um den deutschen Basketball-Nationalspieler bezwang die Golden State Warriors vor heimischer Kulisse mit 124:116.

"Großartiger Sieg heute Abend", twitterte Schröder umgehend. Der Braunschweiger war 17:34 Minuten zum Einsatz gekommen und hatte in der Zeit neun Punkte erzielt.

Atlanta feierte den zweiten Erfolg nacheinander und den 42. in der laufenden Saison. Das Team verlor bislang lediglich neun Partien. Eine davon am vergangenen Montag mit dem 100:115 bei den New Orleans Pelicans. Damit war eine Serie von 19 siegreichen Spielen zu Ende gegangen, die die Hawks zur erfolgreichsten Mannschaft der Eastern Conference in der nordamerikanischen Profiliga gemacht hatte. Nun sind sie das Team mit der besten Bilanz der gesamten Liga.

In den Warriors trafen sie auf die bis dahin beste Mannschaft. Und es entwickelte sich eine packende Partie, in der Atlanta noch mit vier Punkten Rückstand in die Pause nach dem ersten Viertel ging. Bis zur Halbzeit glichen die Hawks aber aus (52:52). "Ich denke, wir teilen den Ball öfter als sie", meinte Schröder. "Ich denke, dass wir deshalb heute gewonnen haben."

Für die Warriors war es ebenfalls erst die neunte Niederlage in dieser Saison. Die besten Werfer aufseiten der Gäste waren Klay Thompson mit 29 Punkten und Stephen Curry mit 26 Zählern. Bei den Hawks erzielte Jeff Teague mit 23 die meisten Punkte, danach folgten Paul Millsap (21), Kyle Korver und Mike Scott (jeweils 17).

"Sie waren gut", räumte Warriors-Trainer Steve Kerr mit Blick auf die Spieler der Hawks ein. "Sie waren besser als wir." Bezeichnend: Bei den Gästen kamen neben Thompson und Curry nur noch zwei weitere Spieler auf zweistellige Punktzahlen. Bei Atlanta waren es insgesamt sieben - nur zwei Spieler blieben unter zehn Punkten: Schröder und Pero Antic (2). An ein Wiedersehen in einem möglichen NBA-Finale Atlanta gegen Golden State wollte Hawks-Trainer Mike Budenholzer am Freitag nichts wissen. "Daran denke ich nicht mal ein bisschen", sagte er.

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