Fragen und Antworten zur DEL-Saison 2014/15

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Am Freitag, 12. September, beginnt die DEL-Saison 2014/2105, in der Michael Wolf (Foto) für den Liga-Krösus  München auf dem Eis stehen wird.

KÖLN - Die 14 Klubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gehen am Freitag in die 21. Saison. Sie kämpfen um die 96. Meisterschaft.

Wie wird gespielt?

In einer Doppelrunde mit insgesamt 52 Spieltagen werden die Play-off-Teilnehmer ermittelt. Die ersten Sechs stehen im Viertelfinale. Die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn ermitteln im Modus „best of three“ die letzten beiden Viertelfinalisten. Danach geht es im Modus „best of seven“ bis zum Titelgewinn.

Wer sind die neuen Stars?

Alexander Sulzer kehrte nach sieben Jahren in Nordamerika zurück. Mit 30 Jahren ist der Verteidiger, der für Nashville, Florida, Vancouver und Buffalo insgesamt 131 NHL-Spiele bestritt, im besten Eishockey-Alter. Der Nationalspieler soll Köln endlich zum neunten Meistertitel verhelfen. Zehn Jahre älter ist Glen Metropolit. Der Mannheimer Neuzugang hat 437 NHL-Spiele auf dem Buckel und spielte zuletzt vier Jahre in der Schweiz.

Was ist sonst neu?

Die DEL nähert sich mit zwei Regeländerungen, die der Weltverband IIHF im Frühsommer beschloss, der NHL an. Die Angriffsdrittel wurden vergrößert, die blauen Linien um jeweils 1,53 Meter zur Mitte verschoben. Mehr Chancen und mehr Tore soll das bringen. Mehr Tempo bringt das sogenannte Hybrid Icing: Beim Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte wird nicht mehr sofort abgepfiffen. Ist jetzt ein Stürmer schneller als ein gegnerischer Verteidiger auf der Höhe der Bullypunkte, geht das Spiel weiter.

Wie sieht es finanziell aus?

Erstmals geben die 14 Klubs zusammen mehr als 100 Millionen Euro aus. München ist mit einem geschätzten Etat von zwölf Millionen Liga-Krösus, Schwenningen, Augsburg und Straubing haben weniger als fünf Millionen veranschlagt.

Gibt es ein DEL-Winter-Game?

Ja, am 10. Januar 2015. Dann wird das rheinische Derby zwischen der DEG und den Kölner Haien im Düsseldorfer Fußballstadion ausgetragen. Mehr als 50 000 Zuschauer werden zur zweiten Auflage des Winter-Games erwartet. - sid

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