Fußball

FLVW legt sich fest: An diesem Termin starten die Seniorenfußballer in die neue Saison

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Jubel im Amateurfußball, hier der künftige Landesligist SG Bockum-Hövel: Ab dem 6. September sollen wieder Meisterschaftsspiele anstehen.

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat mitgeteilt, wann die Seniorenfußballer nach der Corona-Pause wieder um Meisterschaftspunkte spielen werden.

Hamm - "Vorbehaltlich regionaler oder überregionaler behördlicher Anordnungen soll der Ball ab dem 6. September in Westfalen wieder rollen. Die überkreislichen Frauenligen starten am 20. September", heißt es in der Pressemitteilung des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW).

Es ist davon auszugehen, dass sich die Fußballkreise dieser Entscheidung anschließen werden und auch in den Kreisligen ab dem 6. September wieder um Punkte gekämpft wird.

Am Montag, 20. Juli, gibt der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) des FLVW zur Mittagszeit die Staffeleinteilungen zur kommenden Saison bekannt.

Mehr Staffeln in der Bezirksliga

Wie zuvor angekündigt, wird die Zahl der Bezirksliga-Staffeln von zwölf auf 14 erhöht. In der Landesliga wird es wie bislang auch vier Staffeln geben. Die Westfalenliga geht unverändert mit zwei Staffeln an den Start und die Oberliga Westfalen bleibt nach Mitteilung des FLVW eingleisig. Die überkreislich spielenden Frauenteams treten in einer Westfalenliga- sowie drei Landesliga- und sieben Bezirksligastaffeln an.

Das klare Votum des außerordentlichen Verbandstages am 9. Juni stellte den VFA vor einige Herausforderungen. Denn es gab Auf., aber keine Absteiger. Die einzelnen Ligen werden somit größer. Wegen der gestiegenen Mannschaftszahlen wurden weitere Staffeln eingerichtet. „Wir haben versucht, zum einen die Wünsche der Vereine zu berücksichtigen und zum anderen den Spielplan zu entzerren und zu weite Fahrten zu vermeiden“, erläutert VFA-Vorsitzender Reinhold Spohn.

Auch die Jugend startet

Ob tatsächlich am 6. September wieder Meisterschaftsspiele anstehen, hängt an der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Sollte das aktuelle Infektionsgeschehen aber anhalten, wäre die lange Pause der Amateurfußballer endlich beendet.

Auch der überkreisliche Jugendfußball soll am Wochenende 5./6. September wieder den Spielbetrieb aufnehmen.

Vor einer Woche hatte der FLVW mitgeteilt, dass er mit Hochdruck an den Planungen für die neue Saison arbeite. FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders führte zu diesem Zeitpunkt aber noch Gespräche - "im Sinne der Vereine", wie der Verband betonte.

Grund sei die in der Coronaschutzverordnung definierte Maximalkapazität von 100 Zuschauern pro Sportveranstaltung gewesen. "Für viele Vereine auf Kreisebene sind 100 Zuschauer schon viel. Und insofern begrüßen wir, dass das Land NRW diese Möglichkeit gestattet", sagte Schnieders. Aber: "Bei Derbys oder Partien in den höheren Spielklassen können 100 Personen aber ganz schön wenig sein."

300 Zuschauer sind erlaubt

Sein Vorschlag lautete: Ein prozentualer Zuschaueranteil gemessen an der Platzkapazität. "In vielen großen oder weitläufigen Stadien und Platzanlagen sind sicher mehr als 100 Zuschauer unter Wahrung der Abstandsregel problemlos möglich", so Schnieders, der durch erhöhte Zuschauereinnahmen auf eine finanzielle Entlastung der Vereine hofft.

Er habe aus diesem Grund "zahlreiche Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den zuständigen Behörden des Landes NRW" geführt. 

Mittlerweile dürfen Schnieders, die FLVW-Mitstreiter und die Vereine optimistischer sein. Denn laut neuester Coronaschutzverordnung sind bei Sportveranstaltungen mittlerweile immerhin 300 Zuschauer zugelassen.

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