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FLVW stellt klar: Nicht alle Spieler dürfen die Kabine benutzen

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Von: Benedikt Ophaus

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Besteht eine Kommune auf dem Sportplatz auf die „3G“-Regeln, gilt das auch für die Spieler.
Besteht eine Kommune auf dem Sportplatz auf die „3G“-Regeln, gilt das auch für die Spieler. © Patrick Seeger/dpa

Geimpft, genesen oder getestet – diese Zugangsberechtigung könnte auch auf Amateurfußballer zukommen. 

Hamm - „Entscheidet die Kommune, dass auf der Platzanlage die 3G-Regel gilt, gilt das auch für die Spieler“, sagt Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW). Für die Kontrolle der Nachweise sei der gastgebende Verein verantwortlich.

Die Umkleide, Dusche und weitere Innenräume dürften Spieler, Trainer, Betreuer und Schiedsrichter ohne „3G“ unabhängig von der Entscheidung der Kommune nicht benutzen, da es sich um Innenräume handelt. Komme ein Fußballer aber umgezogen zum Platz, dürfe er nach ab Freitag gültigen Coronaschutzverordnung mitspielen, so Schnieders. „Falls die Kommune das zulässt.“

Schnieders‘ Appell: „Dass jeder geimpft ist“

Für Schnieders ergebe es allerdings keinen Sinn, dass ein Spieler keine Innenräume betreten, dann aber Kontaktsport betreiben darf. „Deswegen habe ich noch einmal explizit über den Landessportbund bei der Landesregierung nachgefragt.“ Eine Antwort erhofft sich der FLVW-Vizepräsident zeitnah. Bei Kindern und Jugendlichen genüge ein Schülerausweis, um unter die „3G“-Regel zu fallen. Schnieders’ grundsätzlicher Appell: „Wir müssen dahin kommen, dass jeder, der Sport treiben will, geimpft ist. Das ist der einfachste Weg.“

50-Prozent-Regel gilt weiterhin

Befinden sich drei oder mehr Spieler eines Teams in Corona bedingter Quarantäne, kann der Staffelleiter die Partie verlegen. „Dazu sind aber unbedingt Nachweise notwendig“, betont Schnieders. Wie schon in der vergangenen Saison, müssen auch 2021/22 50 Prozent der angesetzten Begegnungen pro Liga absolviert werden, damit die Spielzeit gewertet werden kann. „Das hat der DFB auch in seine Spielordnung aufgenommen“, sagt FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski. „Man hat uns gesagt, dass wir da schon vergangene Saison sehr rechtssicher unterwegs waren.“

Die Saison startet am 29. August

Schnieders empfiehlt den Klubs, umgehend Kontakt zur Kommune aufzunehmen, um für die ersten Pflichtspiele der am 29. August beginnenden Amateurfußballsaison vorbereitet zu sein. Listen zur Rückverfolgung der bis zu 2500 erlaubten Zuschauer seien laut der Schutzverordnung, die bis zum 17. September gültig ist, nicht mehr nötig.

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