DOSB misst Olympia-Umfragen entscheidende Bedeutung bei

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Am 21. März wird die DOSB-Mitgliederversammlung eine Empfehlung für den deutschen Olympiabewerber absegnen. Foto: Britta Pedersen

Hamburg (dpa) - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) misst den Bürgerumfragen in Berlin und Hamburg für Olympia 2024 eine große Bedeutung bei.

Die am 22. Februar in beiden Städten begonnene telefonische Erhebung unter jeweils 1500 Bürgern sei noch nicht abgeschlossen. "Die Umfrage wird ganz entscheidend sein, Spiele gegen die Bevölkerung funktionieren nicht", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann in Hamburg. Am 10. März will das Verbandspräsidium das Ergebnis der Forsa-Meinungsumfragen bekanntgeben und das weitere Vorgehen festlegen. Hat eine Stadt einen erheblichen Vorsprung, könnte dies schon die Entscheidung sein.

"Es gibt keine interne Messlatte, wonach ein Ergebnis klar ist", betonte der DOSB-Vorstandsvorsitzende Michael Vesper. Liegen beide Bewerber eng beieinander, beraten die Spitzenverbände am 15. März in Frankfurt.

Am Tag darauf soll das neunköpfige Präsidium zu einer Festlegung kommen. Vertreter von Hamburg und Berlin werden noch einmal ihr Konzept präsentieren. Danach wird eine Empfehlung ausgesprochen, die am 21. März in der Frankfurter Paulskirche von der DOSB-Mitgliederversammlung abgesegnet werden soll. In der ausgewählten Stadt wird es im Herbst noch einen Bürgerentscheid über die Bewerbung für die Spiele geben.

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