Schalke 04

Nach dem Verletzungsschock: Leichte Entwarnung bei Caligiuri

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Entwarnung: Schalkes Daniel Caligirui (l.) zog sich in Bremen keinen Wadenbeinbruch zu.

Nach der Pleite in Bremen befürchtete Schalke einen Wadenbeinbruch bei Daniel Caligiuri. Am Samstag folgte die Entwarnung.

Update Samstag, 9. März, 16.35 Uhr: Entwarnung bei Daniel Caligiuri. Schalkes Rechtsverteidiger hat sich, anders als am Abend zuvor befürchtet, keinen Wadenbeinbruch zugezogen, allerdings einen Riss der vorderen Syndesmose. Das teilten die Königsblauen am Samstagnachmittag mit. 

Der Klub rechnet mit einer Ausfallzeit von vier bis sechs Wochen.

Währenddessen hat sich auch Bremens Fin Bartels, der mit Caligiuri zusammengeprallt war, entschuldigt. 

"Als ich das nach dem Spiel gehörte habe, ist mir komplett die Kinnlade runtergefallen“, berichtete der 32-Jährige am Samstag im Gespräch mit der DeichStube*.   

Und weiter: "Es tut mir unendlich leid, dass ich ihn in meiner ersten Aktion bei meinem Comeback so schwer verletzt habe. Ich kann nur hoffen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt. Ich habe mich persönlich bei ihm entschuldigt und kann nur hoffen, dass sich doch nicht bestätigt, was leider sehr wahrscheinlich ist – und dass er noch stärker zurückkommt."

Am Ende dürfte auch Bartels aufgeatmet haben, dass es kein Wadenbeinbruch beim Schalker war.

Caligiuri droht das Saison-Aus

Bremen - Es war eine unscheinbare Szene wenige Minuten vor Schluss. Der eingewechselte Bremer Fin Bartels wollte im Schalker Strafraum Zeit gewinnen und ging gegen Daniel Caligiuri in den Zweikampf.

Der Schalker Rechtsverteidiger ging zu Boden und musste direkt ausgewechselt werden. Sané kam auf den Platz, doch es blieb bei der Niederlage für Schalke bei Werder (2:4).

Viel schlimmer war die erste Diagnose bei Caligiuri: Es bestand der Verdacht auf Wadenbeinbruch links, teilte der Klub nach der Partie mit. Bei nur noch neun verbleibenden Spielen würde das gleichbedeutend mit dem Saison-Aus sein.

Der 31-Jährige saß anschließend heulend vor Schmerz in der Kabine, weshalb es wenig Hoffnung auf eine nicht so schlimme Diagnose gab. 

Tragisch dabei: Fin Bartels selbst feierte nach über einem Jahr Verletzungspause sein Comeback. Bei seiner Einwechselung wurde Bartels von den Bremer Fans lautstark gefeiert. Nun war er wenige Minuten danach direkt Verursacher einer offenbar anderen schweren Verletzung.

Kein adäquater Ersatz

Für Schalke ist das erst mal ein schwerer Verlust. Denn Cheftrainer Domenico Tedesco hat keinen gelernten Rechtsverteidiger in der Mannschaft - wenn man mal von Standby-Profi Sascha Riether absieht - in der Mannschaft. Allrounder Alessandro Schöpf ist auch verletzt und steht nicht zur Verfügung.

Schalke am Boden: Auch in Bremen keine Punkte für S04

Als Caligiuri zuletzt ausgefallen war, beorderte Tedesco den US-Amerikaner Weston McKennie auf die rechte Seite - worauf es wohl nun auch hinauslaufen wird.

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