Giefer: "Ich habe ja nicht alles verlernt."

DOHA - Fabian Giefer war so cool wie der nächtliche Wüstenwind, als er frisch geduscht aus der Mannschaftskabine kam und sein erstes Spiel seit fast einem halben Jahr analysieren sollte.

Von Jens Greinke

„Es ist ja nicht so, dass ich in dieser Zeit alles verlernt habe“, sagte der 24-jährige Keeper, der im vergangenen Sommer ablösefrei von Fortuna Düsseldorf zum FC Schalke 04 gewechselt war.

Aufgrund der Tatsache, das Ralf Fährmann die unumstrittene Nummer eins im Schalker Tor ist und Giefer wegen eines Muskelbündelrisses mehrere Wochen lang hatte pausieren müssen, hatte er bislang noch nicht die Gelegenheit gehabt, sein Können auch im Schalker Trikot zu zeigen.

Diese Chance wird er nun zu Genüge erhalten. Aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Fährmann, der frühestens in vier bis sechs Wochen wieder fit ist, muss Giefer beim schweren Start in die Bundesliga-Rückrunde das Tor hüten.

Gegen Ajax kassierte Giefer zwar zwei Tore, eine Schuld traf ihn dabei allerdings nicht. „Gegentreffer sind nie schön, aber das muss man relativieren“, sagte der 1,96 Meter-Mann, der erst Ende des letzten Jahres ins Training zurückgekehrt war.

Dennoch hält Giefer die verbleibende Vorbereitungszeit bis zu 31. Januar für lang genug, um wieder topfit zu werden. „Ich habe mich heute schon sehr gut gefühlt und bin in keiner Bewegung eingeschränkt“, so Giefer.

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