Schreckliche Neuigkeiten 

„Tragödie“: Schalke unter Schock nach tödlichem Unfall durch S04-Star

+
Amine Harit war in einen tödlichen Unfall verwickelt.

Amine Harit von Schalke 04 war in einen Unfall in der Nähe von Marrakesch verwickelt, bei dem ein 30-Jähriger ums Leben kam. Das bestätigte der Verein am Samstagabend. 

Update 3. Juli 2018, 15.28 Uhr:

Nach dem schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge in Marokko hat Schalke-Fußballer Amine Harit seinen Reisepass und seinen Führerschein wieder. Das gab Sportvorstand Christian Heidel am Dienstag kurz nach der Landung der Gelsenkirchener Profis in Shanghai bekannt. Es sei ein tragischer Unfall gewesen, betonte Heidel. Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte eine Vereinssprecherin den Sachverhalt zu Harits Pass und Führerschein. Mehrere Medien hatten übereinstimmend darüber berichtet.

Der 21 Jahre alte Harit, der für Marokko bei der WM in Russland spielte, war in der Heimat seiner Eltern in der Nacht zum Samstag in einen Unfall verwickelt, bei dem ein 18-Jähriger getötet wurde. Harit hatte Heidel am Samstagnachmittag in einem Telefonat mitgeteilt, am Steuer gesessen zu haben. „Er habe als Fahrer des Unglückswagens keine Möglichkeit gehabt, den tragischen Unfall zu verhindern“, hieß es zu diesem Zeitpunkt in einer Mitteilung der Schalker.

Die Schalker denken nun darüber nach, Harit Sonderurlaub zu gewähren, um die Geschehnisse verarbeiten zu können. Wie es am Dienstag hieß, soll der Spieler in den kommenden Wochen wieder zur Mannschaft des Meisterschaftszweiten stoßen. Dabei wird er sich auch mit Chefcoach Domenico Tedesco abstimmen. Es ist denkbar, dass er im Trainingslager vom 29. Juli bis 6. August in Mittersill wieder dabei sein kann.

Update 1. Juli 2018, 15.22 Uhr:

Beim Meisterschaftszweiten Schalke dämpfte der schwere Verkehrsunfall, in den Amine Harit verwickelt war, am Sonntag die Stimmung. „Eine solche Tragödie überschattet alles. Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden“, sagte Sportvorstand Christian Heidel. Der 21 Jahre alte Harit, der für Marokko bei der WM in Russland spielte, war in der Heimat seiner Eltern in der Nacht zum Samstag in einen Unfall verwickelt, bei dem ein 18-Jähriger getötet worden war.

Harit hatte Heidel am Samstagnachmittag in einem Telefonat mitgeteilt, am Steuer gesessen zu haben. Er habe als Fahrer des Unglückswagens keine Möglichkeit gehabt, den tragischen Unfall zu verhindern, hieß es in einer Mitteilung der Schalker. „Amine steht unter Schock“, berichtete Trainer Domenico Tedesco.

Soweit der Stand am 1. Juli 2018, 8.45 Uhr:

Gelsenkirchen - S04-Sportvorstand Christian Heidel sei es gelungen, Kontakt zum Profi aufzunehmen, der immer noch unter Schock stehe. "Der Spieler schilderte Heidel die schlimmen Ereignisse der vergangenen Nacht.  Er habe als Fahrer des Unglückswagens keine Möglichkeit gehabt, den tragischen Unfall zu verhindern", teilten die Königsblauen mit. Im Auto saß auch Harits 14-jähriger Bruder; der Unfall geschah kurz nach Mitternacht am Freitagabend.

Vielleicht interessiert Sie auch das:  Rücktritt aus der Nationalmannschaft? Jetzt äußert sich Ilkay Gündogan

Die Polizei habe den Unfall aufgenommen, nach Aufnahme seiner Aussage konnte Harit nach Schalker Angaben die Polizeistation verlassen. Derzeit hält sich der 21-Jährige bei seiner Familie in Marokko auf und wird psychologisch betreut. 

Heidel: "Zuallererst gilt Amines tiefes Mitgefühl ebenso wie das von uns allen beim FC Schalke 04 den Hinterbliebenen des Opfers."

Harit erscheint freiwillig bei der Staatsanwaltschaft

Nach Polizeiangaben war das Unfallauto ein in Frankreich zugelassener Mercedes. Der marokkanische Nationalspieler wird am Montag vor dem Staatsanwalt erscheinen. Nach Angaben eines Sprechers geschieht dies allerdings freiwillig, außerdem sei Harits Pass nicht eingezogen worden.

Lesen Sie zudem auch: Tedesco sägt Weltmeister auf Schalke ab: Ex-Kapitän vor dem Aus

Der Spieler war bei der WM in Russland mit seinem Heimatland in der Vorrunde mit einem Punktgewinn gegen Ex-Weltmeister Spanien (2:2) ausgeschieden.

sid

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare