Niederlage in Porto

Schalkes Offensiv-Not wird immer größer

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Steven Skrzybski verletzte sich bei Schalkes Niederlage in Porto an der Schulter.

Schalke 04 brachen immer mehr die Offensivprobleme weg. Doch das Problem bei der Niederlage in Porto war ohnehin wenig personeller Natur.

Porto - Schalke 04 bekommt immer mehr ein Offensiv-Problem - jetzt auch personeller Natur. Denn bei der absolut verdienten 1:3-Niederlage in der Champions League beim FC Porto brach im Laufe der Partie auch noch Steven Skrzybski weg. Der 26-Jährige war nach einem Zweikampf unglücklich auf die Schulter gefallen.

Damit droht Skrzybski, der sich spätestens zuletzt mit einem Doppelpack beim 5:2-Sieg gegen Nürnberg in die Herzen der königsblauen Anhänger gespielt hatte, im Bundesliga-Duell am Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) auszufallen.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass er da auflaufen kann", erklärte Manager Christian Heidel, der nach dem Abpfiff in Porto zunächst von einer Muskelverletzung sprach. Eine genaue Untersuchung am Donnerstag soll mehr Klarheit bringen.

Di Santo einmal mehr schwach 

Vor Skrzybski standen bereits Mark Uth, Breel Embolo, Cedric Teuchert und auch Guido Burgstaller (Achillessehnen-Reizung) nicht zur Verfügung. "Vielleicht ist das mit eine Begründung, warum wir uns offensiv so schwer getan haben", meinte Heidel. Franco Di Santo war der einzig verbliebene nominelle Stürmer. empfahl sich nach zuvor sieben Partien ohne Einsatz nicht für weitere Aufgaben.

Schwache Schalker verlieren verdient in Porto

Allerdings fand ohnehin die gesamte Schalker Mannschaft im Spiel nach vorne so gut wie gar nicht statt - zumal die Knappen in dieser Saison ohnehin alles andere als stürmisch auftreten. Das Problem besteht also schon etwas länger. "Porto war klar besser, hat nahezu alle Luftduelle gewonnen", räumte Cheftrainer Domenico Tedesco ein.

Fast schon eine Besorgnis erregende Tatsache, wenn man bedenkt, dass Königsblau schon vor dem Anpfiff in Porto für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert war und befreit hätte aufspielen können.

"Heute war viel Porto"

"Die Spieleröffnung war schwierig, weil Porto super gepresst hat", sagte der Coach: "Wir haben das Pressing nicht überspielen können. Man muss zugeben: heute war viel Porto." Und einfach zu wenig bis gar kein Schalke.

Daniel Caligiuri erklärte: "Kurz nach dem Abpfiff ärgere ich mich trotz der Qualifikation für die K.-o.-Phase sehr über die Niederlage. Insgesamt waren wir zu passiv, nicht aggressiv genug in den Zweikämpfen. Deshalb ist Porto auch der verdiente Sieger. Wir wissen, dass wir im Achtelfinale stehen. Darüber dürfen wir uns sicherlich freuen. Aber noch bin ich enttäuscht, da wir den Gruppensieg nicht mehr schaffen können. Das war unser Ziel."

Zu sehen war davon jedoch herzlich wenig. 

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