Schalke akzeptiert Strafmaß nicht

DFB will Klaas-Jan Huntelaar für sechs Spiele sperren

[Update, 18.55 Uhr] FRANKFURT/GELSENKIRCHEN - Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes will Klaas-Jan Huntelaar vom FC Schalke 04 für sechs Meisterschaftsspiele sperren. Bundesligist Schalke kündigte am Montag an, dass man das Strafmaß nicht akzeptieren werde.

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Neben der Mindeststrafe für Tätlichkeit soll der Stürmer mit einer Geldstrafe in Höhe von 15 000 Euro für Schiedsrichterbeleidigung belegt werden.

In den nächsten Tagen wird nun sehr wahrscheinlich zur Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht kommen.

 Huntelaar hatte am Samstag im Spiel gegen Hannover 96 (1:0) in der 85. Spielminute die Rote Karte gesehen. Der Niederländer hatte seinen Gegenspieler Manuel Schmiedebach von hinten gefoult. Zudem soll der Schalke-Stürmer Schiedsrichter Sascha Stegemann den Vogel gezeigt haben.

Manager Horst Heldt dazu: „Im Gegensatz zur Auffassung des Kontrollausschusses sind wir der Ansicht, dass es sich nicht um eine Tätlichkeit handelt. Das passt auch gar nicht zu Klaas-Jan. Sicherlich war die Rote Karte berechtigt, aber eine Sperre von sechs Spielen ist aus unserer Sicht eine deutlich zu hohe Strafe. Daher haben wir Einspruch eingelegt.“ - dpa/she

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Rubriklistenbild: © dpa-avis

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