An die TSG ausgeliehen

Rudy und Schalke 04 stecken in der Corona-Klemme fest - Neue Hoffnung dank eines Dritten

Sebastian Rudy will  bei 1899 Hoffenheim bleiben, doch für die TSG ist er zu teuer. Der Spieler und sein Stammverein Schalke 04 stecken in der Corona-Klemme.

  • Sebastian Rudy ist von Schalke 04 an die TSG Hoffenheim ausgeliehen. Sein Vertrag bei den Knappen läuft noch bis 2022.
  • Rudy strebt einen Verbleib in Sinsheim an. 
  • Aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist eine Rückkehr nicht ausgeschlossen.

Update vom 17. April, 12.53 Uhr: Schalke 04 steht finanziell unter Druck. Und das nicht ausschließlich aufgrund der Corona-Krise, sondern auch, weil Leihspieler Sebastian Rudy den Klub im Sommer endgültig verlassen und somit die Vereinskassen von S04 auffüllen soll.

Satte 15 Millionen Euro haben die Knappen im Sommer 2018 für die Dienste Rudys überwiesen. Ein teures Missverständnis, wie sich nach der vergangenen Katastrophensaison herausstellte. Ein weiteres Jahr später steht fest: Der FC Schalke 04 und Sebastian Rudy haben ein gewaltiges Problem.

Sebastian Rudy und Schalke 04 in der Klemme - Neue Hoffung dank Schreuder

Denn: Eine Rückkehr nach Gelsenkirchen schließt der 30-Jährige kategorisch aus. Und auch für Königsblau stimmt das Preis- Leistungsverhältnis nicht. Vielmehr ist Schalke 04 auf die Millionen eines Verkaufs von Rudy angewiesen. Nicht zuletzt, weil die Bundesligisten noch immer auf die ausstehende Auszahlung der TV-Gelder warten. 

An dem deutschen Nationalspieler hängt ein sattes Preisschild von sechs Millionen Euro. Zu viel für seinen derzeitigen Klub TSG Hoffenheim, jedoch nicht für Rudys Trainer Alfred Schreuder.

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Der nämlich spricht sich nach Informationen der Bild für eine Verpflichtung von Sebastian Rudy aus. Zu sehr sei er Führungsspieler und wichtiger Ratgeber in seiner TSG-Elf. Eine endgültige Entscheidung über Rudys Zukunft ist also noch lange nicht gefallen. Gut möglich, dass sich beide Vereine erneut annähern, sollte S04 den Preis noch ein wenig senken. 

Sebastian Rudy zurück zu Schalke? 1899 Hoffenheim verzichtet auf Kaufoption

Update vom 14. April, 16.10 Uhr: Sebastian Rudy hat keine Zukunft im Kraichgau. Denn die TSG 1899 Hoffenheim hat sich offenbar dagegen entschieden, die Kaufoption für den von Schalke ausgeliehenen Mittelfeldspieler zu ziehen. Das berichtet der Kicker.

Die Ablösesumme, die dem Vernehmen nach bei rund fünf Millionen Euro liegen soll, entspreche "vor dem Hintergrund der durch die Corona-Krise veränderten Marktpreise offenkundig gegen die Vereinsphilosophie" der TSG, schreibt der Kicker.

Damit würde Rudy im Sommer zu Schalke 04 zurückkehren, wo er noch bis Sommer 2022 unter Vertrag steht. Es scheint aber fraglich, dass der Mittelfeldspieler tatsächlich noch einmal für Königsblau auflaufen würde, hatte er sich doch zuletzt vermehrt öffentlich über den Umgang mit ihm beklagt.  

Schalke-Leihgabe Rudy könnte zu einem teuren Problem werden

Update vom 20. März, 10.08 Uhr: Spielpraxis gesammelt, zu alter Stärke gefunden - und dann der Neuanfang bei Schalke 04? Was sich zunächst nach einer vielversprechenden Entwicklung für alle Beteiligten anhört, könnte im Sommer zu einem gewaltigen Problem werden. Die Leihe von Sebastian Rudy an die TSG Hoffenheim endet zum 1. Juli, anschließend wollte der ehemalige deutsche Nationalspieler in Sinsheim bleiben - bis jetzt.

Denn die aktuelle Situation rund um das Coronavirus hat die TSG-Bosse zum Nachdenken angeregt. Sechs Millionen Euro, bei dieser Summe liegt die Kaufoption für Sebastian Rudy, sind viel Geld in Zeiten der fehlenden Ticket- und TV-Einnahmen. Eine Rückkehr Rudys nach Gelsenkirchen gilt lange nicht mehr als ausgeschlossen.

"Es ist sehr sinnvoll, auf Sicht zu fahren. Wir wissen nicht, was nächste oder übernächste Woche ist. Wie der Transfermarkt aussehen wird, steht in den Sternen, ist völlig ungewiss.“, wird Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider von der Bild zitiert. Den Bundesliga-Klubs droht eine finanzielle Schieflage - und die Vertragsverhandlungen der Spieler ruhen zunächst auf Eis.

Schalke-Leihgabe Sebastian Rudy über Vereinstreue und sein "Zuhause"

Update vom 28. Februar, 14.22 Uhr: Am vergangenen Samstag beim 1:1-Remis gegen Borussia Mönchengladbach absolvierte Schalke-Leihgabe Sebastian Rudy sein 217. Spiel für die TSG Hoffenheim und krönte sich somit zum Rekordspieler. In einem Interview mit der tz* sprach der Mittelfeldakteur über seinen aktuellen Klub und Vereinstreue.

Nach seinen Jahr zum Vergessen beim FC Schalke 04 kehrte Rudy im Sommer zur TSG Hoffenheim zurück, wo er zwischen 2010 und 2017 zum Nationalspieler heranreifte. Umso größer ist Rudys Verbundenheit zu den Kraichgauern. "Es ist schon schön, die meisten Spiele bei so einem tollen Klub zu haben. Das ehrt mich", so Rudy, der zugleich in die Zukunft blickte. "Und ich hoffe, es kommen noch ein paar drauf."

Sebastian Rudy: Hoffenheim ist sein Zuhause

Dass der 30-jährige Mittelfeldspieler, der im Sommer 2018 für rund 16 Millionen Euro vom FC Bayern zu Schalke 04 wechselte, nach der laufenden Saison ins Ruhrgebiet zurückkehren wird, gilt nahezu als ausgeschlossen - zumal Rudy Hoffenheim als sein Zuhause sieht, wie er betont.

"Man kann es schon Zuhause nennen. Es ist mein achtes Jahr in dem Verein. Ich habe hier meine ersten richtigen Schritte im Profi-Geschäft gemacht", so Rudy. "Der Fußball ist manchmal schnelllebig, man kann nie alles vorausplanen, selbst wenn man das wollen würde. Im Moment bin ich ja auch nur ausgeliehen."

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rückkehr zu Schalke 04 im Sommer? Rudy äußert sich: "Sind im Austausch"  

Update vom 25. Februar, 10.50 Uhr: 22 Spiele, ein Tor und drei Vorlagen. Sebastian Rudy hat sich zu einer Führungsfigur in der Stamm-Elf gemausert - allerdings bei der TSG Hoffenheim. Die Leihe des bis 2022 an den FC Schalke 04 gebundenen Mittelfeldspielers endet im Sommer. Eine Rückkehr ins Ruhrgebiet schließt er kategorisch aus.

"Wir sind im Austausch. Jeder weiß, dass ich mir gut vorstellen könnte, hier weiterzuspielen", so Rudy in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen. "Aber wie es genau weitergeht, das weiß ich noch nicht zu 100 Prozent."

Rückkehr zu Schalke 04 im Sommer? Rudy äußert sich

Ein Verbleib im Kraichgau wäre die wohl wahrscheinlichste Option, wenn denn die TSG Hoffenheim die ausgehandelte Kaufoption ziehen würde. Die liegt bei rund sechs Millionen Euro. So oder so droht Schalke 04 ein herbes Verlustgeschäft, nachdem Rudy noch im Sommer 2018 für 16 Millionen Euro vom FC Bayern verpflichtet wurde.

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"Ob wir Europapokal spielen oder nicht, das spielt bei meiner Entscheidung keine vorrangige Rolle", fügte Rudy an. "Es wäre gut, so früh wie möglich Klarheit zu haben, vor allem auch wegen meiner Familie." Klar ist: Sebastian Rudy fühlt sich pudelwohl im Kraichgau - anders als im Ruhrgebiet.

Ob Schalke 04 in der kommenden Saison international spielt, könnte sich auch mit der Leistung von Keeper Alexander Nübel entscheiden. Der führt zusammen mit Markus Schubert eine Negativ-Statistik an.

Zukunft von Rudy doch offen? Schalke würde noch mehr verlieren

Update vom 13. Februar, 11.14 Uhr: Für Sebastian Rudy scheint die Sache klar zu sein: Eine Rückkehr zu Schalke 04 ist nach dem Ende seiner Leihe kein Thema, viel mehr möchte der Mittelfeldspieler auch darüber hinaus bei der TSG 1899 Hoffenheim bleiben, hieß es. Immerhin setzten sie im Kraichgau voll und ganz auf den 29-Jährigen.

Die TSG hat ohnehin eine Kaufoption, die nach Informationen des Kicker sogar niedriger sei als die zuletzt immer wieder kolportierten sechs Millionen Euro. - womit der Verlust für Schalke noch größer wäre. Schalke überwies im Sommer 2016 immerhin 16 Millionen Euro Ablöse für Rudy an den FC Bayern.

Aber offenbar ist die feste Verpflichtung des Noch-Schalkers gar nicht so klar. Das Fachblatt nennt etwa das Gehalt als mögliches Hindernis. Denn Rudy verdiente zuletzt beim FC Bayern und auf Schalke wesentlich mehr, er nahm bereits für die Leihe nach Hoffenheim Abstriche in Kauf. Aber ist er auch dauerhaft dazu bereit? Auf der anderen Seite müsse sich auch die TSG die Frage stellen, inwieweit sie einen Fast-30-Jährigen langfristig binden möchte.  

Doch auch Rudy sei sich dem Bericht zufolge gar nicht so sicher. Dem Kicker zufolge könne Rudy die Schalker (Vertrag bis 2022) im Sommer nicht nur Richtung Hoffenheim verlassen. Es solle auch eine Kaufoption für einen anderen Klub geben. Dazu seien Klubs aus England und Italien interessiert.  

Rudy ledert gegen Schalke: Sie haben es verpasst, mich als Spieler zu schützen

Marbella - Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy hat den FC Schalke 04 für seinen Umgang mit ihm in der vergangenen Saison kritisiert. Dem 29-Jährigen, der derzeit vom Revierklub an die TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, sei es so vorgekommen, als sei er in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden, sagte er im Interview des Nachrichtenportals t-online.de

"Mir kam es mir definitiv so vor, als sei ich in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden. Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe: Da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen", erklärte er.

Rudy, der bereits von 2010 bis 2017 in Hoffenheim spielte und danach zum FC Bayern ging, wechselte zur Saison 2018/2019 zu den Königsblauen, wo er die hohen Erwartungen nicht erfüllte. Die Saison endete für Schalke mit einem enttäuschenden 14. Platz. 

Rudy wollte auf Schalke Vollgas geben - aber …

In der neuen Saison der Bundesliga habe er eigentlich in Gelsenkirchen "Vollgas" geben wollen, sagte Rudy. "Doch dann habe ich relativ schnell gemerkt, dass einige Dinge einfach nicht passen." 

Dennoch habe es Dinge gegeben, die ihn in seiner Zeit auf Schalke geprägt hätten: "Es ist auch gut, mal schlechte Erfahrungen zu machen. Daraus kann man nur für die Zukunft lernen und so an ihnen wachsen", sagte er.

Bis zum Sommer ist Rudy derzeit an die TSG ausgeliehen - und danach? "Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch über dieses Jahr hinaus weiter in Hoffenheim Fußball zu spielen", sagte er.

dpa/WA

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Rubriklistenbild: © dpa / picture alliance

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