An Hoffenheim ausgeliehen

Zukunft von Rudy doch offen? Schalke würde noch mehr verlieren

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Sebastian Rudy ist aktuell von Schalke 04 an die TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen.

Sebastian Rudy ist von Schalke an Hoffenheim ausgeliehen. Eine dauerhafte Rückkehr steht im Raum, scheint aber gar nicht so sicher wie zuletzt gedacht.

  • Sebastian Rudy kritisiert Schalke 04.
  • Der Hoffenheimer klagt über fehlenden Schutz bei den Königsblauen. 
  • Eine Rückkehr zu den Knappen ist für den 29-Jährigen kein Themam doch auch ein Verbleib bei 1899 Hoffenheim sei gar nicht so klar.

Update vom 13. Februar, 11.14 Uhr: Für Sebastian Rudy scheint die Sache klar zu sein: Eine Rückkehr zu Schalke 04 ist nach dem Ende seiner Leihe kein Thema, viel mehr möchte der Mittelfeldspieler auch darüber hinaus bei der TSG 1899 Hoffenheim bleiben, hieß es. Immerhin setzten sie im Kraichgau voll und ganz auf den 29-Jährigen.

Die TSG hat ohnehin eine Kaufoption, die nach Informationen des Kicker sogar niedriger sei als die zuletzt immer wieder kolportierten sechs Millionen Euro. - womit der Verlust für Schalke noch größer wäre. Schalke überwies im Sommer 2016 immerhin 16 Millionen Euro Ablöse für Rudy an den FC Bayern.

Aber offenbar ist die feste Verpflichtung des Noch-Schalkers gar nicht so klar. Das Fachblatt nennt etwa das Gehalt als mögliches Hindernis. Denn Rudy verdiente zuletzt beim FC Bayern und auf Schalke wesentlich mehr, er nahm bereits für die Leihe nach Hoffenheim Abstriche in Kauf. Aber ist er auch dauerhaft dazu bereit? Auf der anderen Seite müsse sich auch die TSG die Frage stellen, inwieweit sie einen Fast-30-Jährigen langfristig binden möchte.  

Doch auch Rudy sei sich dem Bericht zufolge gar nicht so sicher. Dem Kicker zufolge könne Rudy die Schalker (Vertrag bis 2022) im Sommer nicht nur Richtung Hoffenheim verlassen. Es solle auch eine Kaufoption für einen anderen Klub geben. Dazu seien Klubs aus England und Italien interessiert.  

Rudy ledert gegen Schalke: Sie haben es verpasst, mich als Spieler zu schützen

Marbella - Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy hat den FC Schalke 04 für seinen Umgang mit ihm in der vergangenen Saison kritisiert. Dem 29-Jährigen, der derzeit vom Revierklub an die TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, sei es so vorgekommen, als sei er in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden, sagte er im Interview des Nachrichtenportals t-online.de

"Mir kam es mir definitiv so vor, als sei ich in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden. Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe: Da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen", erklärte er.

Rudy, der bereits von 2010 bis 2017 in Hoffenheim spielte und danach zum FC Bayern ging, wechselte zur Saison 2018/2019 zu den Königsblauen, wo er die hohen Erwartungen nicht erfüllte. Die Saison endete für Schalke mit einem enttäuschenden 14. Platz. 

Rudy wollte auf Schalke Vollgas geben - aber …

In der neuen Saison der Bundesliga habe er eigentlich in Gelsenkirchen "Vollgas" geben wollen, sagte Rudy. "Doch dann habe ich relativ schnell gemerkt, dass einige Dinge einfach nicht passen." 

Dennoch habe es Dinge gegeben, die ihn in seiner Zeit auf Schalke geprägt hätten: "Es ist auch gut, mal schlechte Erfahrungen zu machen. Daraus kann man nur für die Zukunft lernen und so an ihnen wachsen", sagte er.

Bis zum Sommer ist Rudy derzeit an die TSG ausgeliehen - und danach? "Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch über dieses Jahr hinaus weiter in Hoffenheim Fußball zu spielen", sagte er.

dpa/WA

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