3. Bundesliga-Spieltag

Tedesco: "Hamza Mendyl kann sich über die Auswechslung freuen"

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Domenico Tedesco reagierte und nahm Hamza Mendyl frühzeitig runter.

S04-Coach Domenico Tedesco musste Debütant Hamza Mendyl im Spiel FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach früh auswechseln – und ist glücklich darüber.

Mönchengladbach - Der erste Auftritt in der Bundesliga im Knappen-Trikot dauerte für Schalkes Neuzugang Hamza Mendyl 25 Minuten. Dann war Schluss. Eigentlich ziemlich bitter. Doch die Auswechslung soll er positiv sehen, wenn es nach seinem Trainer Domenico Tedesco geht. Denn sie hat ihn wohl zumindest für das nächste Spiele weitere Einsatzzeiten gesichert.

Der FC Schalke 04 unterlag in Gladbach den Fohlen mit 1:2 (bei uns im Ticker zum Nachlesen). Hamza Mendyl hatte sich, ähnlich wohl wie seine Mitspieler, mehr erhofft. Der Marokkaner hat Dampf gemacht. Vielleicht ein bisschen zu viel Dampf. Nach 22 Minuten musste Schiedsrichter Manuel Gräfe schon in die Tasche greifen und die Gelbe Karte zeigen. "Beim ersten Foul rutscht er aus. Die gelbe Karte hat er zu Recht gesehen", sagte Tedesco. Mendyl war Gladbachs Thorgan Hazard voll reingerutscht. Verwarnung. Weitermachen.

Zu viel des Guten

Doch Mendyl machte zu rabiat weiter, wirkte bisweilen etwas nervös. Es passte noch nicht so ganz auf der linken Seite für ihn. Wenige Minuten später stand er erneut im Fokus. Dieses Mal in der Hälfte der Gladbacher. Borussias Rechtsverteidiger Nico Elevedi musste dranglauben. Mendyl kam zu spät, zog aber voll durch und sein Bein nach – rannte den Gladbacher regelrecht um. Doch Gräfe ließ Gnade vor Recht walten, stellte den 20-Jährigen nicht vom Platz.

Tedesco reagierte

Stattdessen reagierte Tedesco. "Beim zweiten Foul war Übermotivation dabei, aber mit Sicherheit kein böser Wille. Ich war froh, dass ich ihn da noch auswechseln konnte", so der S04-Coach. Doch die frühe Auswechslung sollte sich später rächen. Sebastian Rudy hatte mit einem Krampf zu kämpfen (81.), andere Akteure konnte sich ebenfalls nicht mehr einbinden. "Suat Serdar etwa hätte ich noch mal gerne gebracht", so Tedesco.

Sane mag nicht hinsehen: Schalke in Gladbach mit der nächsten Pleite

Viel Tadel gab es für Mendyl aber nicht. Teamkollege Daniel Caligiuri sprang ihm zur Seite. "Hamza hat ein gutes Spiel gemacht, bisschen übermotiviert vielleicht. Aber dass er die Power hat und die Schnelligkeit, hat man gesehen. Damit kann er uns weiterbringen", so der Mittelfeldspieler. Ähnliches bescheinigte auch Tedesco seinem Schützling. "Man hat gesehen, welche Power der hat und wie er uns weiterhelfen kann", so der Trainer.

Positive Seite

Und dann war da noch die positive Seite der Auswechslung. Tedesco: "Ich habe Hamza gesagt, er soll es positiv sehen. Dadurch, dass ich ihn auswechseln konnte, kann er im nächsten Spiel wieder spielen."

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