Schalkes Trainer

Wagner: Das empfinde ich als Segen

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Schalkes Trainer David Wagner.

Trainer David Wagner vergleicht den Druck in Huddersfield mit dem seines aktuellen Klubs Schalke 04. Dazu erklärt er, nach welchem Grundsatz er arbeitet.

Düsseldorf - Für David Wagner ist der Erfolgsdruck beim FC Schalke 04 auch nicht größer als bei seinem letzten Klub in Huddersfield. "Dort war ich in meiner Funktion für sämtliche Themen verantwortlich, mindestens aber stark eingebunden", sagte der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten dem kicker (Donnerstagausgabe). Der große Unterschied sei die Arbeitsteilung. "Auf Schalke sind die Lasten ganz anders verteilt, was ich als Segen empfinde", sagte Wagner.

Er könne eigentlich immer ganz gut schlafen, selbst vor ganz großen Spielen. "Ich arbeite nach dem Grundsatz, dass ich alles so gut mache, wie ich kann - und so immer behaupten kann, alles versucht zu haben. Ob das am Ende reicht, ist eine andere Frage, aber zumindest sorgt diese Herangehensweise dafür, dass ich nicht Gefahr laufe, unter der Last irgendeines Drucks einzuknicken."

Einmal mehr betonte der 47-Jährige, sich nicht direkt allzu große Ziele setzen zu wollen - zumindest nicht öffentlich. "Wir sind gut beraten, wenn wir erst einmal schauen, wo wir gerade herkommen", meinte Wagner: "Schalke ist 14. geworden und hatte lange Schweißperlen auf der Stirn. Wir brauchen jetzt nicht von Platz 4 oder 5 zu reden. Es geht darum, aus der Vorsaison zu lernen. Es ist kein Geheimnis, dass es Schwierigkeiten gab und dass manche statistischen Werte alles andere als zufriedenstellend waren. Ich halte es allerdings für falsch, jetzt auf einzelne Spieler zu schimpfen. Mein Ansinnen ist es, jeden einzelnen zu unterstützen."

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