Kein pures Glück für Michael Gspurning

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Schalkes Michael Gspurning verursachte einen Elfmeter an Mönchengladbachs Lars Stindl.

Gelsenkirchen - Es ist der Moment, auf den Ersatztorhüter oft lange warten müssen: selbst auf der großen Fußball-Bühne zu stehen. Michael Gspurning erlebte es im DFB-Pokal im Tor des FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach - es war kein pures Glück.

Er verursachte den Foulelfmeter zum 0:2 gegen den heraneilenden Gladbacher Lars Stindl (53.) "Für mich war klar, dass ich da hin muss", verteidigte sich der Österreicher. "Man kann im Spiel tausend Sachen anders machen. Aber so würde ich wieder dahingehen." Erst am Mittag vor dem Spiel erfuhr der 34-Jährige, dass er für den an einem Magen-Darm-Infekt erkrankten Ralf Fährmann sein Debüt geben sollte: "Ich habe eher Vorfreude als Nervosität gespürt." Gspurning begann 2000 bei Austria Wien. Dreimal wurde er ins Nationalteam berufen.

"Er kriegt Windeln an"

Danach wechselte der gebürtige Grazer in die USA zu den Seattle Sounders und nach vier Jahren zu PAOK Thessaloni. Schalke verpflichtete ihn Anfang 2015 für die Reserve. Im Sommer erhielt er einen Profi-Vertrag, als Absicherung für den Ausfall des verletzten Fährmann-Rivalen Fabian Giefer. "Ich glaube, dass man ihm da keinen Vorwurf machen kann", sagte Horst Heldt. Der Schalke-Manager hofft, dass die Nummer 1 in der Bundesliga gegen den FC Ingolstadt wieder zurückkehrt. "Ich glaube schon. Da kriegt er Windeln an", so Heldt. - dpa

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