Champions League gegen Porto

Verwunderung über Minus-Kulisse auf Schalke

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45.775 Zuschauer kamen zum Champions-League-Heimspiel zwischen Schalke 04 und dem FC Porto.

Schalke ist zurück in der Champions League. Doch für die Fans war das offenbar kein Grund, gegen Porto in Massen in die Arena zu strömen.

Gelsenkirchen - Die Geräusch-Kulisse war enorm wie eh und je auf Schalke. Doch das passte nicht zur Zahl: 45.775 Zuschauer waren in die Arena gekommen, um die Rückkehr der Königsblauen in die Champions League zu sehen. So wenig Interesse an dem ersten Auftritt in der Königsklasse seit dreieinhalb Jahren.

Ein ungewohntes Bild in Gelsenkirchen. Bislang gibt es nur vier Europacup-Heimspiele, die noch schlechter besucht waren: In der Spielzeit 2015/16 waren 42.447 Zuschauer beim 4:0-Erfolg gegen Asteras Tripolis im Stadion, 43.117 beim 1:0 gegen APOEL Nikosia und 45.308 beim Zwischenrunden-Aus gegen Schachtar Donezk (0:3) - jeweils in der Europa League. Die Minusrekordkulisse im europäischen Wettbewerb gab es am 3. November 2016, als nur 42.210 Zuschauer den 2:0-Sieg gegen den FC Krasnodar vor Ort verfolgen wollten.

Woran es lag? Immerhin kam mit dem FC Porto der auf dem Papier her attraktivste Gegner? Kopfschütteln. Dass es am königsblauem Fehlstart in die Bundesliga mit drei Pleiten aus den ersten drei Begegnungen lag, glaubte Christian Heidel nicht. "Das hat null Komma null damit zu tun", meinte der Sportvorstand. 

Gegen Istanbul schon ausverkauft

Der Manager der Königsblauen spekulierte, dass die Anstoßzeit um 21 Uhr eine Rolle spiele. Sie würde die Fans abschrecken, die eine weitere Anreise vor der Brust hätten. Doch die Uefa nahm dies in Kauf, zu groß ist der Profit-Wahn, den immer mehr die Klubs in Form von leer(eren) Kulissen zahlen.

1:1 gegen Porto - Schalkes Comeback in der Königsklasse in Bildern

Immerhin: Gegen Galatasaray Istanbul wird dies anders sein. Kaum stand der Termin der Partie am 24. Oktober auf Schalke (21 Uhr), war der Andrang auf Karten groß. Der Grund: Viele türkische Fans leben im und ums Ruhrgebiet.

"Istanbul ist schon voll", erklärte Heidel: "Und ich hoffe, dass es dann zum Abschluss gegen Lokomotive Moskau ein Spiel wird, in dem es sportlich um richtig viel geht. Und dann ist die Bude ganz, ganz sicher voll."

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