Schalke will nicht auf Gazprom-Logo verzichten

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GELSENKIRCHEN/STRASSBURG - Der FC Schalke 04 hat eine Forderung des FDP-Europapolitikers Alexander Graf Lambsdorff nach einem Verzicht auf das Gazprom-Logo zurückgewiesen.

"Wir werden am Freitag und auch in den folgenden Spielen mit dem Logo unseres Hauptsponsors auf der Trikotbrust auflaufen", sagte Schalke-Sprecher Thomas Spiegel am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. In einer Debatte im Europarlament hatte Lambsdorff angesichts des russischen Vorgehens auf der Krim den Fußball-Bundesligisten aufgefordert, in der Partie am Freitag beim FC Augsburg ohne das Logo des russischen Staatskonzerns Gazprom aufzulaufen.

"Russland hat die Fußball-Weltmeisterschaft 2018, das muss auf den Prüfstand. Und ich fordere von hier aus auch den FC Schalke 04 auf, am Freitag ohne Gazprom-Logos auf dem Trikot in Augsburg aufzulaufen, um ein Signal zu senden, dass es nicht so weitergeht. Wir können nicht business as usual machen", sagte der Neffe des 2009 gestorbenen früheren FDP-Parteichefs und Wirtschaftsministers Otto Graf Lambsdorff in Straßburg. - lnw

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