S04 gegen BVB

Schalke blickt schon voraus auf das Revierderby: „Wir müssen Männer sein“

Der FC Schalke 04 holt ein Remis gegen Union Berlin - nicht mehr und nicht weniger. Die Blicke gehen bereits voraus auf das Revierderby gegen Borussia Dortmund.

Berlin - Selten war der FC Schalke 04 in der laufenden Saison so dominant wie gegen Union Berlin. 63 Prozent Ballbesitz, dazu eine Passgenauigkeit von 78 Prozent. Und dennoch war es ein Fußballabend am Samstag, den man wohl nur mit guter Begleitung ertragen konnte. Weil der S04-Kader nicht ein einziges Mal auf das gegnerische Tor geschossen hatte. Die Blicke der Akteure gehen deshalb schon sieben Tage voraus.

VereinFC Schalke 04
CheftrainerChristian Gross
StadionVeltins Arena (Gelsenkirchen)
Plätze62.271

Schalke: Wir müssen Männer sein und kämpfen“ - Fährmann blickt aufs Derby

Einen wirklichen Ansatz zum Meckern wird wohl kaum einer der Schalke-Fans gefunden haben. Nur um ein ganz großes wissen auch die Spieler: „Wir haben ein Problem, und das ist das Toreschießen. Wir müssen anfangen zu treffen“, so Suat Serdar bei Sky. 15 Mal durfte Königsblau in der laufenden Spielzeit jubeln. Bis zum Strafraum sieht das alles ganz nett aus. Besonders gegen Union Berlin strahlte Schalke seit Monaten selten gesehene Dominanz aus.

„Wir haben gut im Mittelfeld kombiniert“, fasste Suat Serdar zusammen. Dann allerdings wird es holprig. Matthew Hoppe wirkt noch zu unerfahren, besonders in Eins-gegen-Eins-Situationen. Amine Harit ließ sich zweimal mehr unnötig als berechtigt fallen. „Wir müssen noch druckvoller in den letzten 25, 30 Metern spielen. Da fehlt die Entschlossenheit“, analysiert Cheftrainer Christian Gross.

Schalke: Nabil Bentaleb überzeugt Christian Gross bei seiner Startelf-Rückkehr

Eben jene wird von Nabil Bentaleb erhofft. Nach seiner fünften Suspendierung wurde der Algerier begnadigt - und stand gegen Union Berlin gleich in der Schalker Startelf. „Er hat ein gutes Spiel gemacht“, lobte Christian Gross Nabil Bentaleb. „Er war paar Monate nicht dabei, er hilft uns auf jeden Fall“, so Suat Serdar.

Christian Gross beim Schalker Auswärtsspiel gegen Union Berlin.

Die Blicke bei Schalke 04 gehen bereits in Richtung kommender Woche. Dann steht das Revierderby gegen Borussia Dortmund an. Klar ist. Ein Punkt reicht nicht gegen Union Berlin. Ein Zähler gegen die kriselnden BVB wäre durchaus ein Erfolg. Nicht nur für die Mannschaft, auch für die Fans. „Das Derby schreibt seine eigene Geschichte“, so Ralf Fährmann optimistisch.

„Es ist für uns alle eine schwierige, bittere und harte Situation. Wir müssen einfach Männer sein und kämpfen“, fügte Fährmann an. Der Abstand der Schalker auf den Relegationsplatz beträgt mittlerweile acht Punkte. Dort befindet sich aktuell Arminia Bielefeld. Der Aufsteiger hat ein Spiel weniger auf dem Konto. Die Situation wird von Woche zu Woche schwieriger für Schalke.

Rubriklistenbild: © Andreas Gora/dpa

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