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Schalkes Sport-Boss Knäbel spricht über weitere Transfers

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Von: Marcel Guboff

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Schalke strebt noch Transfers an - vor allen auf der Seite der Abgänge. Ob dann neue Spieler hinzukommen, lässt Sportvorstand Peter Knäbel offen.

Hamm - Die Saison ist bereits gestartet, aber noch kann sich der S04-Kader verändern. Schließlich ist das Transfer-Fenster noch bis Ende August geöffnet. Und diese Tatsache wollen sie beim FC Schalke 04 auch nutzen. Sportvorstand Peter Knäbel hat jetzt weitere Transfers angekündigt.

FußballvereinFC Schalke 04
CheftrainerFrank Kramer
Arena/StadionVeltins-Arena

Schalkes Sport-Boss Knäbel spricht über weitere Transfers

Dabei soll sich - wenig überraschend - vor allem was bei den Abgängen tun. Nahezu notgedrungen müssen die Schalker bis zum Ende der Transfer-Frist am 1. September aus finanziellen Gründen noch Spieler abgeben. „Die zwei Wochen, die wir jetzt noch vor uns haben, werden sehr, sehr spannend und interessant werden. Auch mit maximalen Druck, das ist klar, weil wir natürlich noch tätig werden wollen. Vor allem, was die Abgaben betrifft“, sagte Peter Knäbel am Sonntag beim TV-Sender Bild.

Da wäre vor allem Amine Harit zu nennen, der auf Schalke rund fünf Millionen Euro pro Jahr kassieren soll. Dazu kommen hohe Prämien für Einsätze, die der Offensivspieler aktuell ohnehin nicht bekommt - denn S04 plant bereits ohne ihn. Im besten Fall soll sich ein Käufer für Amine Harit finden, damit die Knappen eine Ablöse kassieren.

Transfers auf Schalke: Verkauf von Amine Harit angestrebt - Zugänge offen

Und wenn nicht? „Eine Leihe könnte ein Szenario sein“, sagte Sportdirektor Rouven Schröder bereits am Donnerstag. So war es auch vor einem Jahr gekommen, als Schalke den 25-Jährigen nahezu in letzter Minute an Olympique Marseille verliehen hatte. Doch die Königsblauen gehen davon aus, Amine Harit dauerhaft verkaufen zu können. Auch Innenverteidiger Malick Thiaw gilt als Verkaufskandidat - würde qualitativ aber fehlen.

Und dann? Kommen neue Spieler? Kann sein, muss nicht. „Ob wir dann auch noch was zulegen, wird sich zeigen“, sagte Peter Knäbel.

Derweil wollte der Sportvorstand das umjubelte Schalker Last-Minute-Remis im Topspiel am Samstag gegen Gladbach (2:2) nicht überbewerten. Daher fand er mahnende Worte. „Bei aller Freude über den Punkt: Es ist halt auch nur ein Punkt. Wir haben gesehen, wie viel wir investieren müssen, um in dieser Liga mithalten zu können“, warnte Peter Knäbel.

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