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„Es wird spannend“: Schalkes Sportdirektor Schröder kündigt Stürmer-Transfer an

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Von: Sven Schneider

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Der FC Schalke 04 will im Winter auf dem Transfermarkt nachlegen. Das kündigte Sportdirektor Rouven Schröder an. Verhandlungen laufen bereits.

Hamm - Nach nunmehr 15 Spieltagen in der 2. Liga lässt sich ein erstes Fazit ziehen. Der radikale personelle Umbruch beim FC Schalke 04 ist - zumindest in weiten Teilen - geglückt. Spieler wie Thomas Ouwejan und Simon Terodde sind voll eingeschlagen. Und dennoch herrscht Nachholbedarf auf dem Transfermarkt.

VereinFC Schalke 04
TrainerDimitrios Grammozis
Liga2. Liga

Schalke: Rouven Schröder kündigt Transfers an - „Es wird spannend“

In der Defensive ist Schalke 04 gut aufgestellt. Und auch das Mittelfeldzentrum scheint bestens besetzt. Dort spielt sich Rodrigo Zalazar nach anfänglichen Schwierigkeiten immer mehr in den Fokus. Gut für Schalke 04: Eine Rückkehr zu Eintracht Frankfurt schließt er aus. Und auch Sportdirektor Rouven Schröder stellt trotz Frankfurter Rückkaufoption klar: „Rodri ist auch über die Saison hinaus Spieler von Schalke 04.“

Das Problem: Besonders in der Sturmspitze drückt der Schuh nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Top-Torjäger Simon Terodde. Zwar soll der Angreifer in der Winterpause wieder zum S04-Kader dazustoßen. Dennoch will Schalke 04 auf dem Transfermarkt im Januar in der Offensive nachlegen.

Schalke: Transfers sollen trotz drohender Geisterspiele durchgedrückt werden

„Die vordere Position ist eine Position, die uns am meisten beschäftigt. Es wird auf jeden Fall spannend“, bestätigte der Schalker Sportdirektor und ließ zudem durchblicken, dass etwaige Transfer-Verhandlungen bereits in vollem Gange sind. Dabei soll es sich nicht um einen Ergänzungsspieler handeln. „Er muss uns direkt verstärken“, erläuterte Rouven Schröder.

Rouven Schröder (l) gemeinsam mit Dimitrios Grammozis
Schalke: Rouven Schröder kündigt Transfers an - „Es wird spannend“ © Tim Rehbein/dpa/Archivbild

Sorgen ob der aktuellen Corona-Situation in Deutschland machte sich Rouven Schröder nicht. Geisterspiele könnten auch in NRW wieder ein Thema werden. Hamburg soll gar erwägen, Gästefans das Betreten des Stadions zu verweigern. Bitter: S04 spielt im Dezember bei Spitzenreiter St. Pauli und beim Hamburger SV.

Aktuell scheint vieles auf eine Auslastung von einem Drittel der Zuschauerkapazität im Stadion hinauszulaufen. Die daraus resultierenden fehlenden Einnahmen würden aber nichts an anstehenden Transfers ändern. Zwar könne sich Schalke 04 mit dem zur Verfügung stehenden Budget nicht jeden Spieler aussuchen. S04 habe aber im vergangenen Sommer „so gearbeitet, dass wir alles nicht ausgeschöpft haben. Die Attraktivität von Schalke 04 ist ungebrochen“, so Schröder.

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