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Unverhoffte Millionen? Schalke kann an McKennie-Transfer mitverdienen

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Von: Daniel Großert

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Der FC Schalke 04 darf möglicherweise auf einen unverhofften Geldsegen hoffen. Ein Transfer von Weston McKennie könnte Millionen in die S04-Kassen spülen.

Gelsenkirchen - Auch wenn elf Neuverpflichtungen in diesem Sommer eine andere Sprache sprechen: Die finanzielle Situation des FC Schalke 04 ist weiterhin kritisch. Umso erfreulicher wäre es für die Verantwortlichen, wenn es einen unverhofften Geldsegen in Millionenhöhe geben würde. Sollte ein Transfer des ehemaligen S04-Profis Weston McKennie zustande kommen, würden die Schalker unter gewissen Voraussetzungen daran mitverdienen.

FußballspielerWeston McKennie
Geboren28. August 1998, Little Elm, USA
Größe183 cm

Schalke: Transfer von McKennie könnte unverhoffte Millionen bringen

Im Sommer 2020 verließ der damals 22-jährige US-Amerikaner den FC Schalke in Richtung Italien. Zunächst hatte Juventus Turin McKennie für eine Saison ausgeliehen, ein knappes Jahr später verpflichtete der italienische Rekordmeister den Mittelfeldspieler durch eine Kaufpflicht fest. Als Leihgebühr und Ablösesumme überwies die „Alte Dame“ für den Transfer insgesamt rund 25 Millionen Euro nach Gelsenkirchen.

Diese Summe könnte aber schon bald weiter ansteigen: Wie die Daily Mail berichtet, zeigt der englische Klub Tottenham Hotspur Interesse an einem Transfer von Weston McKennie. Demnach steht der heute 23-Jährige ganz oben auf der Wunschliste von Spurs-Trainer Antonio Conte, mit dem McKennie bereits bei Juventus zusammenarbeitete. Der Italiener schätzt den „Box-to-Box-Spieler“ dem Bericht zufolge für seine Physis, seine Dynamik und seine Vielseitigkeit.

Schalke kann an McKennie-Transfer mitverdienen - aber erst ab dieser Summe

Als Ablösesumme sind 34 Millionen Pfund im Gespräch, was etwa 40 Millionen Euro entspricht. Ein Teil dieser Summe könnte aber nicht in Turin, sondern auf dem Konto des FC Schalke landen. Wie DerWesten bereits im vergangenen Winter berichtete, handelte der frühere S04-Sportdirektor Jochen Schneider beim McKennie-Transfer eine Weiterverkaufsbeteiligung aus. Das heißt: Verkauft Juventus den Mittelfeldspieler an einen anderen Verein, erhält Schalke unter Umständen einen Teil der Ablöse.

Demnach greift die Klausel aber erst ab einer Summe von 30 Millionen Euro. Dann bekämen die Knappen eine Million Euro. Bei einer Ablöse über 40 Millionen würden zwei Millionen fällig, ab 50 Millionen sogar drei. Bei der aus England kolportierten Summe dürften sich die klammen Schalker also über ein bis zwei unverhoffte Millionen freuen - Geld, das der Verein für den Schuldenabbau oder die Verstärkung des S04-Kaders gut gebrauchen könnte.

Allerdings gibt es ein Problem: Weil Paul Pogba sich am Knie verletzt hat und länger ausfällt, ist das Interesse von Juve an einem Transfer von Weston McKennie laut Daily Mail eher gering. Der US-Amerikaner ist demnach die erste Option, um Pogba im Mittelfeldzentrum der Turiner zu ersetzen.

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