Stevens-Zukunft auf Schalke weiter unsicher - "Hunter" soll bleiben

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Ungewisse Zukunft: Wird Schalke-Trainer Huub Stevens bleiben?

GELSENKIRCHEN - Die Zukunft von Chefcoach Trainer Huub Stevens bei Fußball-Bundesligist Schalke 04 bleibt weiter unsicher.

Wenige Tage vor dem Trainingsauftakt des Champions-League-Teilnehmers am Samstag, 7. Juli, vermied Manager Horst Heldt eine klare Formulierung zum derzeitigen Standpunkt der Königsblauen zur Verlängerung des bis 2013 laufenden Vertrags. "Wir gehen erst einmal in die Saison und werden dann gemeinsam den passenden Zeitpunkt finden. Das hält auch Huub für die beste Vorgehensweise", sagte Heldt in einem Interview mit dem Kicker auf die Frage nach Gesprächen über eine Verlängerung des Kontraktes.

Stevens hatte den Trainer-Posten auf Schalke im vergangenen Herbst übernommen, nachdem sein Vorgänger Ralf Rangnick wegen eines Burn-out-Syndroms zurückgetreten war. Der Niederländer, der die Königsblauen 1997 während seines ersten Engagements zum Gewinn des damaligen UEFA-Pokals geführt hatte, erreichte mit den Gelsenkirchenern in der vergangenen Bundesliga-Saison den dritten Rang und damit die automatische Qualifikation für die Champions League.

Bereits im vergangenen April hatte Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies verdeutlicht, dass der Verein Stevens unbedingt über 2013 hinaus "in welcher Funktion auch immer" halten möchte. Wesentlich deutlicher als in der Trainer-Personalie ließ Heldt die Absichten des Vereins für eine Verlängerung des ebenfalls am Ende der bevorstehenden Saison auslaufenden Vertrages mit Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar erkennen. "Beide Seiten haben signalisiert, dass sie grundsätzlich verlängern möchten", sagte Heldt. Allerdings stellte der Ex-Profi auch klar, dass der niederländische Stürmerstar keine Bedingungen hinsichtlich der Personalplanungen über 2013 hinaus stellen könne: "Ihm ist bewusst, dass allein der Verein über die Kaderzusammenstellung entscheidet."

Huntelaar hatte am Ende der vergangenen Spielzeit zu Fragen nach seiner Zukunft auf Schalke auch geantwortet, dass die sportlichen Perspektiven des Klubs für seine Entscheidung ein wichtiger Faktor seien. - SID

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