Duell gegen Ingolstadt: Grünes Licht für Schalkes Goretzka

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Leon Gortzka (links) ist für das Spiel gegen FC Ingolstadt wieder fit. 

Gelsenkirchen - Zwei Tage vor dem Spiel bei FC Ingolstadt ist Schalke-Trainer Breitenreiter froh, dass alle Nationalspieler unversehrt nach Gelsenkirchen zurückgekehrt sind. Auch Leon Goretzka, der wegen Adduktoren-Probleme bei der U 21 abgereist war, dürfte am Wochenende wieder einsatzbereit sein.

In den vergangenen zehn Tagen gab es zwei Orte, ab denen sich André Breitenreiter vorzugsweise aufhielt: auf dem Trainingsplatz sowie vor irgendwelchen Bildschirmen. Einerseits versuchte Schalkes Cheftrainer während der Länderspielpause, mit dem Restkader möglichst effektiv zu trainieren. Andererseits verfolgte er die Auftritte der Schalker Auswahlspieler. Und zwar „akribisch“, wie es der 42-Jährige ausdrückt. 

Zwei Tage vor dem nächsten Meisterschaftsspiel bei FC Ingolstadt (Samstag, 15.30 Uhr) ist es Breitenreiter zunächst einmal wichtig, dass alle Nationalspieler unversehrt nach Gelsenkirchen zurückgekehrt sind. Auch Leon Goretzka, der Ende der vergangenen Woche vorzeitig wegen Adduktoren-Probleme bei der U 21 abgereist war, dürfte am Wochenende wieder einsatzbereit sein. „Leon ist in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, er wird am Wochenende spielen können“, so Breitenreiter. 

Hoffnung gibt es auch so langsam bei den Langzeitverletzten wie Matija Nastasic, Marco Höger und Benedikt Höwedes. Nastasic und Höger präsentieren sich laut Breitenreiter derzeit „topfit“ und seien „auf einem guten Weg“ zurück ins Team. Für einen Einsatz in Ingolstadt wird es für die beiden noch nicht reichen, doch könnten sie eine ernst zu nehmenden Option für die kommenden, schweren Wochen sein, vor denen die Schalker stehen. 

Einsatz von Kapitän Höwedes ist fraglich

Bereits eine Woche später steht das Revierderby gegen Borussia Dortmund an, zudem geht es während der letzten sieben Spieltage der Saison auch noch gegen Tabellenführer FC Bayern München und den direkten Tabellenkonkurrenten Bayer Leverkusen. Gerade Nastasic, der sich im Winter einen Achillessehnen-Riss zugezogen hatte, könnte da noch eine wertvolle Verstärkung der Schalker Abwehr darstellen. 

Ob Mannschaftskapitän Benedikt Höwedes in dieser Saison noch einmal wird eingreifen können, ist jedoch fraglich. „Benni macht gut Fortschritte und nimmt in der kommenden Woche das individuelle Balltraining auf“, sagt Breitenreiter. Doch von einer Rückkehr in die Stammelf ist der Weltmeister noch weit entfernt. Breitenreiter weiß, dass sein Team in Ingolstadt vor einer schwierigen Aufgabe stehen wird.

„Das ist eine starke Mannschaft, was auch der Umstand belegt, dass sie zehn Nationalspieler abgestellt hatten“, sagt Breitenreiter. Das „enge Stadion“ ist dem 42-Jährigen noch aus seiner Zeit beim Zweitligisten SC Paderborn als „unangenehm“ in Erinnerung. „Wir müssen versuchen, schnell unseren Rhythmus zu finden“, sagt der Schalker Chefcoach.

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