Königsblau verkündet

Fix! Wagner wird neuer Trainer auf Schalke

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David Wagner.

Schalke 04 sucht einen neuen Trainer für die neue Saison. Die Entscheidung ist gefallen und verkündet: Es wird David Wagner.

Update, 9. Mai, 20.36 Uhr: Es ist amtlich. David Wagner übernimmt zur kommenden Saison das Traineramt bei Schalke 04. Das gab der Bundesligist am Donnerstag vier Tage nach dem vorzeitigen Klassenerhalt bekannt.

Der 47 Jahre alte Deutsch-Amerikaner, der zuletzt Huddersfield Town in der englischen Premier League trainiert hatte, tritt damit die Nachfolge von Interimscoach Huub Stevens an. Wagner erhält bei den Königsblauen einen Vertrag bis 2022. Es ist sein erstes Engagement in der Bundesliga als Chefcoach.

Jetzt also Wagner: Schalkes Trainer und ihr Punkte-Schnitt

Update, 2. Mai, 23.23 Uhr: Der FC Schalke 04 hat mit Trainer David Wagner offenbar eine Einigung erzielt. Laut dem britischen TV-Sender Sky Sport UK wird der 47 Jahre alte Deutsch-Amerikaner, der zuletzt Huddersfield Town in der englischen Premier League trainiert hatte, zur kommenden Saison neuer Coach beim abgestürzten deutschen Vize-Meister. Die Sport Bild bestätigte die Meldung am Donnerstagabend.

Wagner gehörte 1997 als Reservist zum legendären Team der Schalker "Eurofighter", die den UEFA-Cup gewannen. Das Finalrückspiel bei Inter Mailand erlebte er auf der Bank. Später wurde er Juniorentrainer bei der TSG 1899 Hoffenheim, ehe er für vier Jahre die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund übernahm. Ende 2015 ging er nach England zu Huddersfield und führte den Verein in die Premier League. Anfang 2019 trat er zurück, als der Klub auf dem letzten Tabellenplatz lag.

Update, 30, April, 9.12 Uhr: David Wagner ist Medienberichten zufolge neuer Top-Kandidat für den Posten als Trainer des FC Schalke 04. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll sich der 47-Jährige, der 1997 zum Kader des damaligen UEFA-Cup-Siegers zählte, mit Sportvorstand Jochen Schneider grundsätzlich einig und beim Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies bereits vorstellig geworden sein. Die Funke Mediengruppe berichtet, Wagner habe den bisherigen Top-Kandidaten Dieter Hecking überholt.

An Wagner sollen Gerüchten zufolge auch Bundesligist Hertha BSC und der designierte Erstliga-Aufsteiger 1. FC Köln Interesse haben. Sein Berater war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Der Deutsch-Amerikaner trainierte von 2011 bis 2015 die U23 von Borussia Dortmund, ehe er zu Huddersfield Town wechselte. Die "Terriers" führte er nach 45 Jahren in die Premier League und in der ersten Saison zum Klassenerhalt. Am 14. Januar trat Wagner beim Tabellenletzten zurück. Huddersfields Abstieg ist inzwischen besiegelt.

Endlich Bundesliga? Klopps Trauzeuge Wagner Favorit auf Schalke

Bei der Suche nach einem Sportdirektor rückt offenbar der Paderborner Geschäftsführer Markus Krösche verstärkt in den Schalker Fokus. "Grundsätzlich ist es immer positiv, wenn man mit solchen Klubs in Verbindung gebracht wird", sagte er der WAZ: "Das ist besser als umgekehrt." Krösche wird auch bei RB Leipzig gehandelt, zuvor hatte er offenbar das Interesse aus Nürnberg und Hannover geweckt.

Update, 29. April, 9.44 Uhr: Offiziell steht Schalke 04 für die kommende Saison noch ohne neuen Trainer da. Auch die Positionen des Sportdirektors sowie des Technischen Direktors sind noch nicht besetzt.

Das soll sich schon sehr bald ändern. Nach Informationen des Kicker wollen die Königsblauen es in dieser, spätestens aber in der kommenden Woche die vakanten Personalien verkünden.  

Auf der Trainer-Position soll Dieter Hecking demnach weiter der Top-Kandidat sein. Der Bundesliga erfahrene Coach 54-Jährige könnte Schalke - etwa bei einem Zwei-Jahres-Vertrag - stabilisieren und dann Platz machen für einen Coach der jüngeren Generation.

Letztere Variante sei aber auch schon jetzt möglich. Einer, der modern denkt und über Emotionen kommt. In diese Kategorie sei David Wagner (Ex-Huddersfield-Trainer) eine Option. Nach Bild-Informationen ist der 47-Jährige der von den Knappen favorisierte Kandidat. Als Sportdirektor soll dies demnach Paderborns Markus Krösche sein.

Es habe sogar Gedankenspiele gegeben, Domenico Tedesco (Vertrag bis 2022) zurückzuholen - das wird wohl aber (noch) nicht passieren. Dem Kicker zufolge habe es seitens der Schalker diese Bestrebungen gegeben, allerdings käme dieser Schritt wohl zu früh. Schließlich besteht die Mannschaft noch weitgehend aus den Spielern, an denen der 33-Jährige verzweifelte.

Update, 18. April, 14.28 Uhr: Dieter Hecking will sich nicht zu Gerüchten über einen neuen Job als Trainer auf Schalke äußern. "An den Spekulationen zu meiner Person werde ich mich nicht beteiligen", sagte der zum Saisonende in Mönchengladbach ausscheidende Coach am Donnerstag.

"Ich würde mich aber schon wundern, wenn bei den vielen offenen Stellen, nicht der Name Hecking fällt", sagte Borussias Fußball-Trainer.

Dier Kicker hatte berichtet, dass der 54 Jahre alte Hecking der Top-Kandidat für den Schalker Trainer-Posten sei. Nach der Trennung von Chefcoach Domenico Tedesco Mitte März hat Huub Stevens bis zum Saisonende die Aufgabe auf Schalke übernommen.

Update, 17. April:, 23.38 Uhr: Das Trainer-Karussell in der Bundesliga nimmt immer mehr an Fahrt auf. Einer, der woanders aufhören muss, könnte jetzt bei Schalke 04 anheuern.

Laut Kicker ist Dieter Hecking aktuell der Top-Kandidat bei den Königsblauen. Nach dem Liga-Novizen Domenico Tedesco wollen die Knappen mit de 54-Jährigen wohl nun auf Bundesliga-Erfahrung setzen, um zurück in die europäischen Ränge zu kommen und den Klub sowie vor allem die Mannschaft zu stabilisieren. 

Trotz einer vorzeitigen Vertragsverlängerung einigten sich Hecking und Borussia Mönchengladbach jüngst auf eine vorzeitige Trennung im Sommer, damit im Sommer Marco Rose bei den Fohlen übernehmen kann. 

Das aktuelle Problem allerdings: Die (neue) sportliche Leitung, die entscheidet, ist noch nicht komplett. Sportvorstand Jochen Schneider fahndet noch nach einem Sportdirektor sowie einem Technischen Direktor (Kaderplaner).

Update 5. April, 9.48 Uhr: Bruno Labbadia wird es nicht, Marco Rose nicht, ebenso wenig Roger Schmidt. Wer also wird ab Sommer neuer Cheftrainer bei Schalke 04?

Ein Kandidat auf die Nachfolge von Interimstrainer Huub Stevens ist nach Sky-Informationen auch Zeljko Buvac. Der 57-Jährige war von 2001 bis 2019 Co-Trainer von Jürgen Klopp, ehe sic die Wege im April vergangenen Jahrs trennten.

Jürgen Klopps langjähriger Assistent Zeljko Buvac (links) wird als Trainer-Kandidat auf Schalke gehandelt.

"Aus persönlichen Gründen" habe Buvac eine Auszeit nehmen wollen, wie Klopps aktueller Klub FC Liverpool vermeldete. Im Januar 2019 wurde die Zusammenarbeit offiziell beendet.

Update 4. April, 9.32 Uhr: Nur wenige Stunden nach dem Bericht, dass Roger Schmidt der Wunschkandidat für den Trainer-Posten auf Schalke sei, sagte der Ex-Leverkusener den Königsblauen öffentlich ab.

"Ich habe hier in Peking Vertrag bis Ende des Jahres – und stehe gegenüber Mannschaft und Verein im Wort, den auch zu erfüllen", erklärte der 52-Jährige der Bild.

Schmidt ist seit 2017 Coach beim Pekinger Hauptstadt-Klub Beijing Sinobo Guoan, mit dem er Pokal-Sieger wurde. Er steht dort noch bis Dezember 2019 unter Vertrag, soll aber eine Ausstiegsklausel haben.

Roger Schmidt als Trainer auf Schalke im Gespräch

Gelsenkirchen - Huub Stevens soll nach der Beurlaubung von Domenico Tedesco dafür sorgen, dass die Saison für Schalke nicht in einer Vollkatastrophe, die im schlimmsten Fall Abstieg bedeuten würde, endet.

Danach soll sein kurzer Rettungseinsatz jedoch wieder beendet sein, und ein Neuer Trainer soll Königsblau zurück in die Erfolgsspur bringen.

Roger Schmidt zu Schalke? Damals sagte Heidel nein

Nach Informationen der Bild gilt Roger Schmidt als großer Favorit für diese Aufgabe. Er sei Schalkes Wunschkandidat für den Trainerposten. "Schon 2017 sollte kommen. Der damalige Manager Christian Heidel entschied sich dagegen", schreibt das Blatt.

Dem Bericht zufolge seien die Gespräche zwischen Schmidt und Schalke schon ziemlich fortgeschritten.

Roger Schmidt zu Schalke? Seine Ausstiegsklausel

Seit 2017 ist Schmidt Trainer von Beijing Guoan in der chinesischen Liga. Er wurde Pokalsieger. Zur Winterpause 2019 läuft sein Vertrag aus.

Um ins Ruhrgebiet zu kommen, wäre die Ausstiegsklausel es Ex-Leverkuseners fällig. Diese beträgt drei Millionen Euro.

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