Auch in 2. Liga bei S04?

„Bin keiner, der Parolen schwingt“: Fährmann spricht über mögliche Schalke-Zukunft

Nach der Niederlage gegen Hertha BSC haben sich Ralf Fährmann, Shkodran Mustafi und Dimitrios Grammozis den Fragen gestellt. Die Schalke-Stimmen zum Spiel.

Gelsenkirchen - Nicht Wenige hatten eine deutliche Klatsche erwartet für den FC Schalke 04. Gleich 15 Spieler fielen aus für das Nachholspiel in der Bundesliga am Mittwochabend. Und dennoch hielt der S04-Kader, gespickt mit Nachwuchsspielern und bislang unbekannten Namen, über 90 Minuten dagegen. Ein Remis lag kurz vor dem Ende in der Luft. Dann klatschte der Ball zweimal an den Pfosten.

VereinFC Schalke 04
TrainerDimitrios Grammozis
Arena/StadionVeltins Arena
OrtGelsenkirchen

Schalke 04: Stimmen zum Hertha-Spiel - Ralf Fährmann lässt Zukunft offen

Amine Harit hatte Königsblau früh in Führung gebracht. Wie auch gegen Hoffenheim gab die Elf von Trainer Dimitrios Grammozis eben jene aus der Hand. Schalke 04 kassierte die 23. Saisonniederlage und droht mit aktuell 13 Punkten einen neuen Negativrekord seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel einzustellen. In der Saison 2004/05 stieg der SC Freiburg mit nur 18 Zählern ab. S04 kann maximal noch sechs Punkte holen. Wir haben die Schalker Stimmen am Sky-Mikrofon zusammengefasst.

Shkodran Mustafi über den Spielverlauf gegen Hertha BSC: „Ich glaube, dass wir gut angefangen haben und auch verdient in Führung gegangen sind. Wir haben versucht, kompakt zu stehen und klar nach vorne zu spielen. In der ersten Halbzeit haben wir das ordentlich gemacht, dann bekommen wir wieder ein Standardtor und dann hat die Hertha natürlich Druck gemacht. Im Endeffekt war es so ein Spiel, was auf beide Seiten hätte fallen können.“

... über die Schalker Standardschwäche: „Wir müssen als Team uns der Verantwortung bewusst sein bei Standards. Wir müssen noch zielstrebiger den Ball gewinnen, das ist noch schwieriger, wenn wir im Raum verteidigen. Wir müssen noch aggressiver verteidigen und Verantwortung übernehmen.“

Schalke: Stimmen zum Hertha-Spiel - Fährmann fordert Ruck durch den Verein

Ralf Fährmann über die Niederlage: „Wir haben einfach unter dem Stich trotzdem zu viele Fehler gemacht. Wenn wir keine Fehler machen würden, würden wir keine Gegentore kriegen. Wir wollten heute einfach punkten, das haben wir nicht geschafft, Deshalb ist man einfach enttäuscht.“

Ralf Fährmann sprach über seine Zukunft bei Schalke 04.

... über die kommende Saison in der 2. Liga: „Sich zu pushen ist nicht schwierig. Ich habe schonmal gesagt, dass ich noch Vertrag habe und weiß, was Schalke mir bedeutet. Aber ich bin keiner, der große Parolen schwingt. Im Herzen tut es einfach wahnsinnig weh, da muss man die Situation erst einmal sacken lassen. Vom ersten Tag, vom ersten Training an muss im Sommer ein großer Ruck durch den Verein gehen.“

Schalke: Stimmen zum Hertha-Spiel - Dimitrios Grammozis hofft auf Transfers

Dimitrios Grammozis über die Pfostentreffer kurz vor dem Ende: „Die Mannschaft hat heute bis zum Ende versucht, einen Punkt mitzunehmen. Der Doppelpfosten ist Wahnsinn, aber symptomatisch für die Saison. Das ist wirklich schade, besonders weil wir vor dem Spiel spontan doppelt umstellen mussten. Wären wir jetzt Achter oder Neunter in der Tabelle, dann geht der vom Innenpfosten rein. Es tut mir Leid für die Spieler, die heute alles versucht haben.“

... über den Umbruch bei Schalke 04 und die kommenden Wochen: „Natürlich macht das keinen Spaß. Wir wussten um die Schwere der Aufgabe. Wir haben relativ früh zweigleisig geplant. Wir wollen eine schlagkräftige Truppe für die neue Saison zusammenstellen. Ich kann nur das sagen, was ich auch in de Pressekonferenz gesagt habe. Wir haben eine sehr offene Kommunikation. Jeder weiß, woran er ist. Und so geht es zusammen in die neue Saison. Mut macht die Leistung der Spieler. Und das müssen wir jetzt auch gegen die Eintracht machen.“

Rubriklistenbild: © Swen Pförtner/dpa

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