Schalkes Sportvorstand

Schneider: Wir müssen Neuzugänge besser integrieren

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Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider.

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider räumt ein, dass ihm der Abstiegskampf zugesetzt hat. Dazu sagt er, worauf es bei den Königsblauen jetzt ankommt.

Gelsenkirchen - Der Abstiegskampf mit dem Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat den neuen Sportvorstand Jochen Schneider auch körperlich geplagt. "Ich habe in den ersten Wochen sechs Kilogramm abgenommen", berichtete der 48-Jährige im Interview mit der WAZ: "Ich konnte in der Phase, in der wir ganz unten drin steckten, einfach nichts essen. Im Abstiegskampf wachte ich mit Magendrücken auf."

In der kommenden Saison soll alles besser werden - mit dem neuen Trainer David Wagner ("eine große Persönlichkeit") und dem Kaderplaner Michael Reschke ("überragendes Netzwerk"). Gesucht wird noch ein Sportdirektor, der laut dem 48 Jahre alten Schneider "eng an der Mannschaft" und "erster Ansprechpartner für David Wagner" sein soll: "Ganz wesentlich wird sein, dass der Sportdirektor alle leistungsrelevanten Bereiche rund um unsere Lizenzmannschaft auf Top-Niveau bringt und dabei stets offen ist für neueste Entwicklungen."

Gespräche mit Spielern

Dabei setzen die Schalker auch darauf, dass in der vergangenen Saison enttäuschende Spieler bessere Leistungen zeigen. "Wir müssen unsere Neuzugänge besser integrieren, ihnen Hilfestellungen geben, aber auch ganz konkret verdeutlichen, was es bedeutet, für Schalke 04 zu spielen und welches Privileg dies ist", sagte Schneider.

Um neue Spieler zu verpflichten, müsse Schalke nicht erst andere verkaufen, beteuerte Schalkes Sportvorstand: "Wir sind wirtschaftlich so gut aufgestellt, dass wir handlungsfähig sind. Wir können agieren, wir müssen nicht erst warten, bis etwas auf der Seite der Abgänge passiert. Mit dem einen oder anderen Spieler aus unserem aktuellen Kader haben wir schon gesprochen."

Der 48-Jährige hatte im vergangenen Februar seinen Vertrag beim Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig aufgelöst und war nach Schalke gewechselt. "In den vergangenen elf Wochen wurde mir schon mehrfach bewusst, dass ich mir die Situation nicht so schwierig vorgestellt hatte", erklärte Schneider

Sebastian Rudy bekannte derweil im Interview mit Goal und Spox, er sei von seiner bisherigen Leistung enttäuscht. "Von nun an gehe ich das Ganze ein Stück weit anders an und versuche, das zu zeigen, was mich stark macht", sagte der Nationalspieler, der zu Beginn der abgelaufenen Saison von Bayern München nach Schalke gewechselt war.

sid/WA

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