FC Schalke 04

Wie Stambouli während seiner Verletzungspause gelitten hat

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Benjamin Stambouli (links) und Breel Embolo verstehen sich.

Gut zwei Monate hat er verletzt gefehlt. Und den Liga-Fehlstart des FC Schalke 04 von außen verfolgen müssen. Jetzt kehrt Benjamin Stambouli auf den Platz zurück.

Gelsenkirchen – Was Benjamin Stambouli am Montagvormittag zum Abschluss der kurzen Trainingseinheit machte, nennt der Psychotherapeut wohl „Angstbewältigung“: Der Franzose absolvierte gleich mehrere Kopfballduelle mit jenem Spieler, der ihn während eines Zweikampfes im Training für zwei Monate aus dem Verkehr gezogen hatte: Breel Embolo. „Kein Problem“, sagt Stambouli lächelnd: „Breel ist ein Tier, aber mein Freund.“

Nach einem Trainingsduell mit dem Schweizer in der Vorbereitungsphase war Stambouli das Syndesmoseband im Sprunggelenk gerissen. Es folgte eine fast zweimonatige Auszeit, die dem Mann aus der Provence nicht nur physisch in der Reha forderte. 

Zuspruch der Fans

„Es war wirklich nicht einfach“, erinnert sich der 28-Jährige an die Zeit, als er Augenzeuge des Schalker Liga-Fehlstarts mit fünf Pleiten in Folge wurde: „Du möchtest am liebsten auf den Platz springen, aber du kannst nichts machen.“ Geholfen habe ihm in dieser Phase vor allem der Zuspruch der Schalker Fans: „Ich habe viele Nachrichten bekommen, die mich aufgemuntert haben. Das war mir sehr, sehr wichtig“, sagt Stambouli.

Stambouli sorgt für Stabilität

Der Ausfall von Stambouli dürfte einer der Gründe für die Schalker Pleitenserie gewesen sein, auch wenn der stets bescheidene Franzose dies niemals selbst behaupten würde. Insbesondere in der Defensive hatte der vor zwei Jahren von Paris St. Germain nach Gelsenkirchen gewechselte Provenzale in der vergangenen Saison für viel Stabilität gesorgt. Und sich nach dem schwierigen ersten Jahr auf Schalke, als er beizeiten schon als Fehleinkauf abgestempelt worden war, endlich etabliert. 

Nun ist Domenico Tedesco froh, dass Stambouli wieder zur Verfügung steht. Schalkes Cheftrainer schätzt die Intelligenz des 28-Jährigen auf und auch neben dem Platz. Mittlerweile ist Stambouli für den Trainer einer der wichtigsten Ansprechpartner innerhalb des Teams geworden.

Gegen Bremen auf dem Platz?

Gut möglich, dass Stambouli am Samstag im nächsten Heimspiel des FC Schalke gegen den SV Werder Bremen (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) wieder in der Mannschaft steht. „Ich bin bereit, fühle mich bei 100 Prozent“, sagt der Defensivspezialist. Und dass seine Mannschaft nach zuletzt zwei Siegen wieder in der Spur zu sein scheint, vergrößert die Freude auf die Rückkehr auf den Platz noch zusätzlich. „Wichtig ist, dass wir die Zweikämpfe gewinnen. Das ist die Basis für den Erfolg“, sagt Stambouli: „Und es ist die DNA von Schalke.“

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