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Schalke nach Bremen-Klatsche: „Es ist nichts passiert“ - keine Bange vor Restprogramm

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Von: Marcel Guboff

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2. Bundesliga, FC Schalke 04 - SV Werder Bremen, 31. Spieltag, Veltins Arena: Schalkes Simon Terodde trägt nach dem Bremer Tor zum 0:3 den Ball zum Anstoß.
Schalke nach Bremen-Klatsche: „Es ist nichts passiert“ - keine Bange vor Restprogramm © David Inderlied/dpa

Schalke 04 bewahrt nach der Niederlage gegen Werder Bremen Ruhe und schaut direkt nach vorne sowie aufs Restprogramm. Das hat es in sich.

Hamm - Ein Satz mit X! Ein absolutes Topspiel in der 2. Liga. Eine erstmals seit Langem wieder ausverkaufte Arena in Gelsenkirchen. Doch der FC Schalke 04 setzte ausgerechnet das Spiel in den Sand, in dem er sich seine Ausgangslage im Endspurt des engen Aufstiegsrennens noch weiter hätte verbessern können. Am Ende gab es für die S04-Kader von Interimstrainer Mike Büskens eine 1:4-Packung gegen Werder Bremen.

FußballvereinFC Schalke 04
TrainerMike Büskens
Arena/StadionVeltins-Arena

Schalke nach Bremen-Klatsche: „Es ist nichts passiert“ - keine Bange vor Restprogramm

Die Bremer übernahmen damit die Tabellenführung von S04 und sind jetzt - drei Spieltage vor dem Ende der Saison - mit 57 Punkten Erster - und damit einen Punkt vor den Schalkern. Königsblau hat also nach wie vor alles in der eigenen Hand - doch der Auftritt und die vor allem in der Defensive teils desolate Leistung gibt dem einen oder anderen Fan der Knappen sicher zu denken.

Doch auf Schalke bleiben sie wie auch nach den fünf Siegen zuvor ruhig und sachlich. „Bremen hat verdient gewonnen. Die Art und Weise der Tore – das hast du an so einem Tag“, meinte Sportdirektor Rouven Schröder nach dem Spiel bei Sky „In den letzten fünf Spiele haben wir uns viel, viel gefreut. Wir waren sehr zufrieden und haben Dinge überstanden, die auch nicht so gut waren.“ Diesmal seien auch mal Tore dabei gewesen, die „elementar abgefälscht“ waren - aber das sei „gar keine Ausrede“, betonte Rouven Schröder.

Es sei nach wie vor immens wichtig für Schalke, „die Birne oben zu behalten und das richtig einschätzen zu können“, so der Sportdirektor, der sich ähnlich bereits nach dem Schalker Erfolg vor einer Woche gegen Darmstadt geäußert hatte. „Bremen hat verdient gewonnen: Stich darunter und Kopf nach oben. Es ist gar nichts passiert.“ Das schöne sei, dass die Knappen es schon am Freitag im Auswärtsspiel beim SV Sandhausen besser machen und dreifach punkten können. Verteidiger Marcin Kaminski verwies abermals darauf: „Wir haben alles im Griff und alles noch in unseren Händen – und so müssen wir denken.“ 

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Womit wir beim Restprogramm von Schalke 04 wären. Sandhausen ist dabei keineswegs zu unterschätzen: Die Mannschaft trotzte in den vergangenen Wochen den königsblauen Aufstiegskonkurrenten St. Pauli wie auch Werder Bremen Punkte ab (jeweils 1:1). Und dann bekommt es Schalke direkt mit Pauli zu tun, ehe es zum Abschluss zum 1. FC Nürnberg geht.

Vermeintlich leichter haben es die Bremer. Doch davon wollen sie so nichts wissen. „Es war der nächste Schritt – und so sollten wir es stehen lassen“, sagte Bremens Leiter Profi-Fußball Clemens Fritz nach dem Sieg auf Schalke bei Sky: „Die letzten drei Spiele werden genauso schwierig wie dieses.“

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