Wiedersehen mit Ex-Klubs

Naldos doppelte Reise in die Vergangenheit

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Schalkes Naldo genießt bei seinen Ex-Klubs Bremen und Wolfsburg hohes Ansehen.

Naldo trifft mit Schalke 04 in den kommenden beiden Partien auf seine Ex-Klubs in Deutschland. Beiden habe er nach wie vor viel zu verdanken.

Gelsenkirchen - Die grüne Hose, die Naldo trägt, wirkt symbolisch und bewusst gewählt. Aber es war purer Zufall. „Das ist nur unsere zweite Trainingskleidung“, sagt der Abwehr-Boss von Schalke 04 mit seinem gewohnt sympathischen Lächeln. „Ich habe diese Farbe lange getragen, aber jetzt sind es blau und weiß.“

Purer Zufall, und dennoch passend. Schließlich trifft Naldo mit den Königsblauen nun auf seine beiden Ex-Klubs in Deutschland hintereinander – am Samstag in der Bundesliga auf Werder Bremen (15.30 Uhr) sowie am Mittwoch im Viertelfinale des DFB-Pokals auf den VfL Wolfsburg (20.45 Uhr). Für den 35-Jährigen direkt eine zweifache Reise in die Vergangenheit. „Für mich sind diese Duelle etwas Besonderes“, sagt der Verteidiger.

Vor allem Werder habe er viel zu verdanken. Immerhin begann 2005 an der Weser seine Karriere in Deutschland. Der Anfang seines Weges zum Rekord-Brasilianer in der Bundesliga mit aktuell 337 Partien. „Ich hatte dort sieben tolle Jahre, diese Zeit bedeutet mir sehr viel“, sagt Naldo.

Naldo warnt vor Werder

Naturgemäß wird die Freundschaft am Samstag ruhen. „Zuhause wollen wir eine gute Leistung abrufen und die drei Punkte behalten, danach drücke ich Bremen wieder die Daumen“, erklärt der 35-Jährige.

Dabei betont er, dass Schalke den aktuellen Tabellen-16. aus Bremen keinesfalls unterschätzen dürfe. „Sie haben gegen Bayern gut gespielt, zuletzt hatten sie gegen Hertha Pech. Sie stehen kompakt und wollen schnell kontern“, meint Naldo, der mit fünf Treffern aktuell zweitbester Torschütze der Königsblauen ist. Er hätte sicherlich nichts dagegen, wenn weitere hinzukommen.

Kein Jubel gegen Bremen und Wolfsburg

Jubeln würde er in dem Fall allerdings nicht. Weder gegen Werder noch vier Tage später gegen die Wolfsburger, für die er von 2012 bis 2016 auflief.

„Sollte ich gegen sie ein Tor schießen, jubel ich nicht, denn der Respekt bleibt für immer. Beide Vereine haben mir so viel gegeben“, beteuert Naldo, der gegen seine ehemaligen Arbeitgeber keinen Extra-Antrieb brauche. „Ich bin gegen jeden Gegner motiviert und konzentriere mich auf mich“, erklärt er.

Denn für ihn steht möglicherweise mehr auf dem Spiel. Brasiliens Nationaltrainer räumte dem Routinier noch Chancen auf die Selecao ein und sagte im „Kicker“: „Naldo ist einer der Spieler, die wir im Blick haben. Die Stellen für Innenverteidiger sind nicht alle vergeben.“ Nicht ausgeschlossen also, dass er sich bald auch an andere Farben gewöhnen muss.

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