Disziplinarische Gründe

Bentaleb schon wieder in die U23 strafversetzt

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Nabil Bentaleb wurde erneut in die Schalker U23 strafversetzt.

Er lernt es wohl nicht. Nabil Bentaleb ist auf Schalke erneut bei den Profis aussortiert und in die U23 strafversetzt worden. Der Klub hat den Vorgang bestätigt.

Gelsenkirchen - Schon wieder! Schalkes Trainer Huub Stevens hat Nabil Bentleb in der Woche vor dem Revierderby am Samstag bei Borussia Dortmund (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) erneut bei den Profis aussortiert und ihn wieder aufgrund einer disziplinarischen Verfehlung in die U23 strafversetzt. Das bestätigte der Klub am frühen Mittwochnachmittag. Zuerst hatten Bild und WAZdarüber berichtet. Der Bild zufolge soll Bentaleb einen Sprachkurs geschwänzt haben.

"Ich habe heute Morgen in dieser Sache zur Mannschaft gesprochen", erklärte Sportvorstand Jochen Schneider der Funke Mediengruppe.

Stevens hatte den Algerier erst vor rund zweieinhalb Wochen begnadigt. Im ersten Training nach seiner Rückkehr wirkte es noch so, als hätte Bentaleb seine Lehren daraus gezogen.

Bentaleb schon mehrfach aussortiert

Zuvor war der 24-Jährige von Schalkes Jahrhunderttrainer am 17. März, einen Tag nach dem Heimspiel der Königsblauen gegen RB Leipzig (0:1), aus disziplinarischen Gründen in die U23 strafversetzt worden. Grund sei ein Verstoß "gegen den Regel-Katalog der Lizenzspieler-Abteilung" gewesen, teilten die Schalker mit. Konkret: Der Algerier war nicht wie abgesprochen zum Heim-Duell mit den Sachsen erschienen.

Stevens hatte Bentaleb, im Sommer 2017 von Ex-Manager Christian Heidel für 19 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichtet, daraufhin eine zweite Chance gegeben, weil das Verhalten des Algeriers durchweg positiv gewesen sei. Es war eine Chance, die Bentaleb offenbar nicht genutzt hat. Damit bleibt es vorerst dabei, dass der Mittelfeldspieler die hohen Erwartungen bislang nicht erfüllen konnte.

Für Bentaleb war es sogar schon der vierte Rauswurf auf dem Schalker Profi-Team. Zweimal wurde er unter Ex-Coach Domenico Tedesco aufgrund schlechter Trainingsleistungen aussortiert.

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