Neuer Teammanager

Schalker Idol Asamoah: Verbleib über Saisonende hinaus unklar

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Gerald Asamoah fungiert nach der Trennung von Ex-Coach Domenico Tedesco als Teammanager der Schalker - vorerst.

Mit dem Trainerwechsel von Domenico Tedesco zum Interimsgespann Huub Stevens und Mike Büskens hat beim FC Schalke 04 auch ein neuer Teammanager seine Arbeit aufgenommen. Die Rede ist von S04-Publikumsliebling Gerald Asamoah, der vor der 0:1-Niederlage gegen RB Leipzig erste Einzelgespräche geführt hat.

Gelsenkirchen - Gemeinsam mit Stevens und Büskens fühlt sich Asamoah vor allem dafür verantwortlich, für gute Stimmung in der Kabine zu sorgen. "Man muss ja versuchen, ein bisschen Lockerheit reinzubringen", betonte der frühere Nationalspieler am Samstag nach der letztlich unglücklichen Niederlage gegen die Sachsen.

Denn dass die Resultate der vergangenen Wochen - mit dem 0:7-Debakel in der Champions League bei Manchester City als Tiefpunkt - am Selbstvertrauen der Knappen genagt haben, liegt auch für Asamoah auf der Hand: "Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für die Jungs. Die Ergebnisse haben nicht gestimmt. Aber es geht hier um die Sache."

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Um möglichst schnell Einfluss zu nehmen, hat das königsblaue Idol schon in der letzten Vorbereitungsphase auf die Leipzig-Partie Einzelgespräche mit einigen Akteuren geführt, unter anderem mit Marc Uth, Weston McKennie und Suat Serdar. "Deswegen bin ich ja dabei", unterstrich Asamoah: "Wir haben einen langen Spaziergang gemacht, bei dem du die Jungs einfach mal zur Seite nimmst." Es gehe darum, den Akteuren die Ängste und die Unsicherheit zu nehmen. Allein: Genützt hat es noch nichts, zumindest nicht vom Ergebnis her. Durch den gleichzeitigen 3:1-Sieg des FC Augsburg über Hannover 96 sind die Gelsenkirchener gar noch auf Rang 15 zurückgefallen. 

Bewerbung bei Tönnies? Asamoah antwortet ausweichend

Asamoah ist mit der Trennung von Tedesco quasi befördert worden. Denn unter Ex-Sportvorstand Christian Heidel hatte er als Teammanager im U23-Team der Schalker fungiert, das in der Oberliga als Spitzenreiter zielsicher dem Regionalliga-Aufstieg entgegen steuert. "Das ist ja mein kleines Baby", sagte er über die S04-Reserve. Ganz heraushalten wird er sich darum dort nicht, will auch am Sonntag beim Heimspiel von Schalke II gegen den TuS Ennepetal vor Ort sein.

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Zu den Gerüchten, dass er sich beim Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies explizit um die Stelle im Stab der Lizenzspieler-Mannschaft beworben habe, äußerte sich Asamoah ausweichend. "Es ist klar, dass ich mit Clemens gut bin und wir öfter mal reden", meinte er. Ebenso offen blieb vorerst, ob er die gleiche Funktion möglicherweise über das Saisonende hinaus beim Bundesliga-Team ausüben wird. "So weit denke ich nicht. Wir müssen jetzt erfolgreich sein. Was morgen und übermorgen passiert, weiß nur der liebe Gott", erklärte Asamoah. 

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