Kein Wortbruch

Effenberg kontert: Schalke-Mitteilung stimmt nicht - Was sagte Claudia?

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Hat Schalke-Boss Clemens Tönnies sein Wort gebrochen? Hatte er Stefan Effenberg bereits eine Zusage für den Trainerjob gegeben? Diesen Vorwurf kontern die Schalker nun eiskalt.

Update 12. März, 11.05 Uhr: Auf den Schalke-Konter folgt nun der Effenberg Gegenangriff. Noch am Montagabend meldete sich Stefan Effenberg zu Wort. Sein Vorwurf: Die Schalker Pressemitteilung vom Montagnachmittag stimme inhaltlich nicht. Die Königsblauen hatten verbreitet, der Trainerjob von Effenberg beim FC Schalke scheiterte an einer Äußerung seiner Frau Claudia in sozialen Netzwerken. "Das entspricht nicht der Wahrheit", wird Effenberg auf t-Online.de zitiert. Diesen angeblich öffentlichen Post in Bezug auf ein Engagement beim FC Schalke hat es nie gegeben."

Die Bild mutmaßt, es sei kein Statement in sozialen Medien gewesen, sondern ein entlarvender Satz in einem Interview mit der Boulevardzeitung Express. Dort habe Claudia Effenberg Ende April 2013 gesagt: "Mein Mann hat kürzlich meine Kinder und mich gefragt, ob wir etwas dagegen hätten, nach Düsseldorf zu ziehen. Ich fände es toll!“

Auf Twitter finden sich mittlerweile viele Beiträge von Schalke-Fans, die sich über das Hin und Her lustig machen. Auf Facebook kommentierten zahlreiche Anhänger unseren Post mit "Danke, Claudia". Ein Schalker Fan postete auf Twitter eine wichtige - nicht echte - Bildmontage.

Stefan Effenberg als Trainer auf Schalke: Scheiterte es an Ehefrau Claudia

Gelsenkirchen - Im Frühjahr 2013 war Stefan Effenberg tatsächlich als Trainer beim FC Schalke im Gespräch. Das bestätigte der Ex-Bayern-Spieler am Wochenende in der TV-Sendung "Sky90".

Mehr noch: Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies habe Effenberg sogar seine Hand drauf gegeben. "Das ist für mich wie ein Vertrag", sagte Effenberg in der TV-Sendung." Doch Schalke machte, so der heutige TV-Experte, einen Rückzieher. Obwohl man sich in vielen Punkten einig gewesen sei, so der heute 50-Jährige. "Wir haben einen intensiven Austausch gehabt, sind auch total überzeugt gewesen, von beiden Seiten.“

Diesen Vorwurf lassen die Schalker nicht auf sich sitzen. Die Geschichte sei nicht komplett erzählt. "Klarstellung zum Thema 'Handschlag'", vermeldet der Verein am Montagnachmittag auf seiner Internetseite.

Diesen Handschlag gab es offenbar wirklich. "Richtig ist, dass es 2013 Gespräche des gesamten damaligen Vorstands und des Aufsichtsrats-Vorsitzenden Clemens Tönnies mit Effenberg gab", heißt es in der Mitteilung der Königsblauen. "Diese resultierten in einer Handschlag-Zusage über eine Zusammenarbeit mit Effenberg als Chef-Trainer."

Effenberg Trainer auf Schalke: Es scheiterte an Claudia

Schuld sei Effenbergs Frau Claudia. "Eine zentrale Bedingung dieser Vereinbarung war, dass die Gespräche und deren Inhalte zunächst vertraulich behandelt werden", heißt es weiter in der Schalker Mitteilung. "Nachdem jedoch Claudia Effenberg unmittelbar nach Beendigung der Gespräche gegen diese Bedingung durch einen Post auf sozialen Medien verstoßen hat, nahm der Vorstand von weiteren Gesprächen Abstand. Der damalige Sportvorstand Horst Heldt sagte dem Berater von Stefan Effenberg daraufhin ab."

Hätte Effenberg seine Frau wohl damals nur gebremst. Näher war heute 50-Jährige nie dran an einem Trainerjob bei einem Top-Verein. Sein Engagement beim SC Paderborn im Jahr 2016 ging nach nur fünf Monaten in die Hose. Mittlerweile wird er nur noch bei unterklassigen Teams gehandelt wie vor wenigen Wochen beim KFC Uerdingen, wo auch Ex-Nationalspieler Kevin Großkreutz unter Vertrag ist. Effenberg konzentriert sich aktuell mehr auf seine Tätigkeit als TV-Experte.

Seine Frau Claudia dagegen nutzt wie eh und je die sozialen Medien zur Inszenierung. Alleine auf Instagram hat sie über 80.000 Follower. Immer wieder nimmt sie an TV-Shows teil sowie wie Promi Big Brother oder Shopping Queen. 

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