Neuzugang

FC Schalke 04: Hamza Mendyl offiziell vorgestellt

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Der S04 hat Hamza Mendyl offiziell vorgestellt.

Der FC Schalke 04 hat Linksverteidiger Hamza Mendyl am Dienstag offiziell als Neuzugang vorgestellt – ein Knappe ist für ihn schon wie ein Bruder.

Gelsenkirchen - Hamza Mendyl versteckt sich nicht. Der 20-jährige Marokkaner tritt selbstbewusst vor die Journalisten. Er antwortet direkt auf die Fragen, weiß was er will. Nur ganz selten schaut er rüber zu seiner Dolmetscherin – die er bald auch nicht mehr benötigt, wenn es nach ihm geht.

Der FC Schalke 04 hat den Linksverteidiger für angebliche sechs Millionen Euro vom französischen Erstligisten OSC Lille verpflichtet. Mendyl, der möglichste schnell einen Deutschkurs belegen möchte, weiß, was er wert ist. "Und in zwei Jahren werden wir sehen, was ich dann wert bin. Hier gibt es einen sehr guten Trainer, der jungen Spielern eine Chance gibt", so der Neuzugang.

Den Tipp mit dem guten Trainer habe er von Amine Harit bekommen. Die Landsmänner kennen sich, standen zusammen bei der WM in Russland im marokkanischen Aufgebot. "Wir haben telefoniert, er hat mir auch zu Schalke geraten. Amine hilft mir hier sehr viel. Er ist wie ein Bruder für mich", sagt Mendyl.

England war im Gespräch

Dabei sah es erst gar nicht nach königsblau aus. Es gab Interessenten von der Insel. Doch die Arbeitserlaubnis fehlte. Mendyl hätte "gerne in England gespielt", traue sich diese Liga auch zu. Generell ist er von sich selbst überzeugt. "Ich werde nicht erzählen, was ich kann – ich werde es zeigen", sagt er. Mendyl habe daher auch keine Vorbilder. "Ich will mich entwickeln und ich will ich selbst sein."

Vorfreude auf die CL

Wie das klappt? Training, Training, Training. "Ich will mich verbessern, viel spielen und auf dem Platz stehen", so Mendyl. Besonders reize ihn dabei die Champions League. "Ich bin jung, das hätte ich vor ein paar Jahren noch nicht geträumt. Schalke ist ein großer Verein", sagt er.

Der S04 hat am Dienstag öffentlich trainiert – hier gibt's die Bilder

Und Mendyl selbst ist jetzt ein Teil dieses "großen Vereins", Mitglied der blau-weißen Familie. Bei diesem Schritt hat ihn auch seine eigene Familie unterstützt. "Meine Eltern kommen immer mit, wenn ich den Ort wechsele", sagt er und verrät: "Im Dezember werde ich heiraten." Maroua heißt seine Verlobte. Und mit der wolle er dann auch zusammenwohnen.

Gegen Wolfsburg auf dem Platz?

Bis dahin gilt es aber noch diverse Spiele zu bestreiten. Das wird er übrigens mit der Nummer 3 auf dem Trikot. "Das ist eine gute Nummer. Ich habe sie mir nicht ausgesucht, mir ist das egal", so Mendyl. Wichtig ist ihm: spielen. Ob es gegen Wolfsburg schon der Fall sein wird? "Das hängt vom Trainer ab. Wir werden es sehen."

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