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Nach Gazprom-Aus: Schalke 04 ist im Gespräch mit neuem Partner

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Von: Sven Schneider

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Der FC Schalke 04 hat sich wegen des Ukraine-Konflikts vom russischen Sponsor Gazprom getrennt. S04 hat aber wohl schon einen Nachfolger im Blick.

Update vom 2. März, 10.08 Uhr: Der FC Schalke 04 ist bei der Suche nach einem neuen Trikotsponsor offenbar fündig geworden. Bereits seit Dienstag steht im Raum, dass Wohnungsanbieter Vivawest neuer Partner von S04 werden könnte. Dies bestätigte der Verein am Mittwoch. Schalke 04 sei in Gesprächen mit dem potenziellen neuen Sponsor. Weitere Informationen nannte der Klub aber noch nicht.

VereinFC Schalke 04
TrainerDimitrios Grammozis
OrtGelsenkirchen

Update vom 1. März, 09.51 Uhr: Der FC Schalke 04 ist nach der Trennung vom bisherigen Hauptsponsor Gazprom auf der Suche nach einem Nachfolger. Königsblau hatte sich infolge des Ukraine-Konflikts am Montag für diesen Schritt entschieden. Der langjährige Partner Veltins wird es wohl nicht. Dennoch vermeldete Schalke 04 zugleich, man sei „zuversichtlich“, bald einen neuen Partner vorstellen zu können.

Schalke 04 trennt sich von Gazprom - Deal mit neuem Sponsor schon fix

Derweil führt die Spur nach Essen. Laut einem Bericht des Kicker verdichten sich die Anzeichen, dass der Wohnungsanbieter Vivawest neuer Trikotsponsor des FC Schalke 04 werden könnte - auch wenn der ehemalige Klub-Boss Clemens Tönnies offenbar mehr Geld geboten hat, wie Ruhr24* berichtet. Die GmbH mit über 2000 Angestellten verzeichnet einen Jahresumsatz 833,7 Millionen Euro (2020). Die Hauptverwaltung von Vivawest hat zudem seinen Hauptsitz in Gelsenkirchen auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Nordstern.

Dass Schalke 04 sehr bald einen neuen Trikot-Sponsor vorstellen könnte, scheint sehr wahrscheinlich. Nach Informationen von Sky hat Königsblau bereits einen Deal mit einem Nachfolger ausgehandelt. Da aber der Vertrag mit Gazprom offiziell noch nicht aufgelöst wurde, fehlt jedoch noch die Unterschrift aller Parteien.

Schalke 04 trennt sich von Gazprom - neuer Partner wird vorgestellt

[Erstmeldung] Hamm - Der Schritt wurde von vielen Seiten gefordert und schien unausweichlich. Nun ist es Fakt: Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 trennt sich vorzeitig von Hauptsponsor Gazprom. Das vermeldete der Verein am Montagmittag. Zudem gab Königsblau einen kurzen Einblick darüber, wie es in Zukunft weitergehen soll in Gelsenkirchen.

Der Ukraine-Konflikt ist seit Tagen in aller Munde. Und auch den Fußball lässt er nicht unberührt. Überall erfahren ukrainische Spieler viel Solidarität. Die UEFA hat mittlerweile den Austragungsort für das Finale der Champions League verlegt. Ursprünglich sollte das Spiel im Mai im russischen Sankt Petersburg stattfinden. Und nun zieht auch der FC Schalke 04 Konsequenzen.

„Der Vorstand des FC Schalke 04 hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, die Partnerschaft zwischen dem S04 und GAZPROM vorzeitig zu beenden“, teilte der Verein mit. Sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat würden sich aktuell in Gesprächen mit dem aktuellen Hauptsponsor befinden. Ursprünglich lief der Vertrag von Schalke 04 mit dem russischen Gaskonzern bis 2025.

Seit dem 1. Januar 2007 lief Schalke 04 mit dem Schriftzug von Gazprom auf der Brust auf. Gegen den Karlsruher SC am vergangenen Wochenende überklebte Königsblau eben jenen. Das Sondertrikot ist seit Montag erhältlich - und sorgte schnell für einen überlasteten Online-Shop. Nun folgt die wohl endgültige Trennung. Weitere Informationen will S04 „zu gegebener Zeit“ bekanntgeben. Klar ist aber auch: Über einen Bankrott von Schalke 04 müssen sich die Fans wohl keine Gedanken machen.

Schalke 04 beendet Sponsoring von Gazprom - S04 darf auf Solidarität hoffen

Aktuell kassiert Schalke 04 in der 2. Liga rund zehn Millionen Euro jährlich von Gazprom. Ob und wer diese Summe in Zukunft zahlen wird, ist noch offen. Ein möglicher Nachfolger ist aber offenbar als Hauptsponsor schon abgesprungen, wie Ruhr24* berichtet. „Die vollständige finanzielle Handlungsfähigkeit des Vereins bleibt von dieser Entscheidung unberührt. Die Vereinsführung ist zuversichtlich, zeitnah einen neuen Partner präsentieren zu können.“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Möglicherweise darf sich Schalke 04 mit der Trennung von Gazprom über die Solidarität aus den deutschen Profiligen freuen. Erst kürzlich ließ BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke aufhorchen. „Und wenn es dazu dann auch der Solidarität der anderen Klubs in Deutschland bedarf, um sie aus dieser Situation einigermaßen gut herauszuführen, dann müssen wir darüber diskutieren, wie wir das hinkriegen können“, sagte Watzke im aktuellen Sportstudio im ZDF. *Ruhr24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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