FC Schalke 04

So freut sich Tedesco auf das Wiedersehen mit Höwedes

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Schalke-Trainer Domenico Tedesco freut sich auf die Champions League.

Der FC Schalke 04 trifft in der Champions League auf den neuen Klub von Benedikt Höwedes – Domencio Tedesco freut sich noch auf eine andere Begegnung.

Gelsenkirchen - Dass es die Schalker in der Vorrunde der Champions League noch nicht mit einem der richtig großen Namen des Weltfußballs zu tun bekommen, war Domenico Tedesco am Donnerstagabend einigermaßen egal gewesen. „Immerhin müssen wir gegen drei aktuelle Meister antreten“, sagt der 32-Jährige angesichts der Gruppengegner Galatasaray Istanbul, FC Porto und Lokomotive Moskau.

Schalkes Cheftrainer freute sich vielmehr darüber, bald den türkischen Kollegen Fatih Terim („Eine Legende“) kennen zu lernen. Und darüber, einen alten Bekannten wiederzutreffen, den das Schicksal offenbar nicht so schnell von seinem Herzensklub trennen möchte: Benedikt Höwedes. „Das ist schon etwas Gigantisches für Benni“, sagt Tedesco zu dem Umstand, dass der ehemalige Kapitän der Knappen am 3. Oktober im Moskau prompt im zweiten Gruppenspiel schon wieder auf seinen Heimatverein treffen wird. 

Erst vor wenigen Wochen hatte der 30-Jährige endgültig die Knappen in Richtung Moskau verlassen. Zuvor war er für ein Jahr an Juventus Turin ausgeliehen worden, nachdem Tedesco ihn als Kapitän abgesetzt hatte und ihm nicht allzu rosige Zukunftsperspektiven hatte aufzeichnen können. Die Differenzen zwischen Tedesco und Höwedes scheinen mittlerweile ausgeräumt. „Die Vorfreude auf diese Begegnung ist groß“, sagt Schalkes Cheftrainer jedenfalls glaubhaft: „Es ist eine schöne Geschichte irgendwo.“ 

Saisonstart vergeigt

Weniger schön war hingegen der Saisonstart, den die Schalker vor einer Woche beim 1:2 beim VfL Wolfsburg etwas überraschend in den Sand gesetzt hatten. Im ersten Heimspiel gegen Hertha BSC (Sonntag, 18 Uhr, bei uns im Live-Ticker) soll möglichst die sofortige Korrektur erfolgen. Da Tedesco auf alle Fälle auf Matija Nastasic, dessen Sperre am Freitag vom DFB auf ein Spiel reduziert wurde, verzichten muss, tut sich die größte Baustelle in der Schalker Defensive auf. 

Denkbar wäre es, dass Tedesco Nastasic einfach 1:1 durch Abdul Rahman Baba ersetzt oder auf Viererkette umstellt. „Es wäre beides kein Problem“, behauptet Tedesco. Genauso problemlos sei es, Sebastian Rudy oder Hamza Mendyl in der Startformation einzusetzen. „Beide sind mögliche Kandidaten“, sagte Tedesco über die beiden Spieler, die erst in der vergangenen Woche zum FC Schalke gewechselt waren. 

Vor allem Rudy, der designierte neue Mittelfeldchef der Knappen, dürfte sich gegen die Hertha gute Chancen ausrechnen, von Beginn an dabei zu sein. „Er hat eine beneidenswerte Ruhe am Ball. Es macht Spaß, ihm zuzusehen“, sagt Tedesco.

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