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Schalkes Trainer Kramer scherzt über Lauf-Duell mit Kral: „Oberschenkel-Muskeln zerrissen“

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Von: Marcel Guboff

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Schalke bejubelt einen Last-Minute-Punkt gegen Gladbach. Trainer und Spieler setzten zum Sprint Richtung Jubel-Traube an. Frank Kramer läuft einem Profi davon.

Hamm - In der dritten Minute der Nachspielzeit gab es kein Halten mehr in der Arena des FC Schalke 04. Nicht bei den Fans. Und nicht bei den Spielern auf dem Platz. Doch auch nicht bei denjenigen Profis aus dem S04-Kader, die auf der Bank saßen - inklusive Trainer.

So sprinteten nicht wenige los, als Marius Bülter einen Handelfmeter verwandelt und den Königsblauen damit den Punkt beim 2:2 der Schalke gegen Borussia Mönchengladbach gerettet hatte. Unter den „Läufern“ waren unter anderem der bereits ausgewechselte Alex Kral sowie Chefcoach Frank Kramer.

Schalkes Trainer Kramer scherzt über Lauf-Duell mit Kral: „Oberschenkel-Muskeln zerrissen“

Auf den TV-Bildern war zu sehen, wie der Trainer der Königsblauen vor seinem Spieler am Ziel - der blau-weißen Jubeltraube - angekommen war. „Ich bin läuferisch noch gut beieinander“, sagte Frank Kramer nach dem Spiel bei Sky und lachte.

Nach besagter Szene fasste sich Alex Kral an den Oberschenkel. Darauf vom Reporter angesprochen, meinte Frank Kramer scherzhaft: „Er wollte an mir dran bleiben, das ist halt nicht so einfach. Da ist die Oberschenkel-Muskulatur bis zum Zerreißen gespannt.“

Aussetzer von Patrick Herrmann beschert Schalke Punkt gegen Gladbach

Eine Aussage, die natürlich augenzwinkernd gemeint war. Ernst geantwortet, sagte Schalkes Trainer dann zu seinem Jubel-Sprint: „Wir haben so eine geile Stimmung gehabt und so ein geiles Spiel gemacht, so leidenschaftlich gefightet. Irgendwie musste es dann raus.“ Die Fans in der Arena trugen vor der Partie auch mit einer Choreo zur Stimmung bei.

Dabei hatte es zunächst erneut nach einem ganz bitteren Spiel für Schalke nach dem Aufstieg ausgesehen. Jonas Hofmann (72.) und Marcus Thuram (78.) drehten die Partie zugunsten der lange enttäuschenden Borussia, nachdem Rordrigo Zalazar (29.) die Schalker Führung erzielt hatte. Für Ektase sorgte dann Marius Bülters verwandelter Elfmeter - vorausgegangen war ein Handspiel des eingewechselten Patrick Herrmann, auf das Schiedsrichter Sven Jablonski vom VAR aufmerksam gemacht worden war. „Den kann man geben, leider“, meinte Gladbachs Christoph Kramer.

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