Nach Remis gegen Paderborn

Für die Top fünf fehlen Schalke noch wichtige Eigenschaften - Kommentar

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Schalkes Offensive um Amine Harit lässt aktuell unter anderem Kreativität vermissen.

Schalke 04 verliert gegen Paderborn erneut Punkte. Das hat aber nicht nur mit Verletzungspech zu tun. Es gibt weitere Gründe. Ein Kommentar. 

  • Schalke 04 kam gegen den SC Paderborn nicht über ein Unentschieden hinaus.
  • Die Königsblauen treten damit in der Bundesliga auf der Stelle.
  • Das ist nicht allein mit Verletzungspech zu erklären - ein Kommentar zur Situation auf Schalke.

Gelsenkirchen - Eines vorweg, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Die Entwicklung, die Schalke 04 in den vergangenen Monaten genommen hat, ist nach wie vor beachtlich. Aber so langsam pendelt sich Königsblau da ein, wo der Verein nach der Qualität eigentlich hingehört: hinter den Top fünf der Bundesliga.

Wer nach dem enttäuschenden Remis gegen Paderborn das Topspiel am Samstagabend zwischen Bayern Leverkusen und Schalkes Revier-Rivalen Borussia Dortmund verfolgt hat, wird den Unterschied zu diesen Teams klar erkannt haben – vor allem in Sachen Tempo und Zielstrebigkeit in der Offensive.

Allein diese Punkte haben das gezeigt, was die Schalker Verantwortlichen ja auch immer wieder betonen: Die Entwicklung der Königsblauen ist trotz der erfolgreichen Hinrunde ist noch längst nicht abgeschlossen.

Schalkes Trainer Wagner muss nicht nur personell Lösungen finden

Dass nun auch noch das Verletzungspech - jetzt droht auch noch Ozan Kabak längerfristig auszufallen - immer größer wird, macht die Sache für Schalke 04 gewiss nicht einfacher, ist aber Teil des Fußballs.

Doch auch unabhängig vom Personal sollte und muss Chefcoach David Wagner Lösungen finden – vor allem für die Offensive, die immer mehr ihre Kreativität vermissen lässt und damit zunehmend harmloser und ineffektiver wird. Allen voran Amine Harit, der aktuell seiner Gala-Form aus der Hinrunde hinterher rennt.

Schalke nur Remis gegen Paderborn

Dazu muss sich das Schalker Trainer-Team die Frage stellen, ob die Raute im Mittelfeld tatsächlich gegen jeden Gegner die richtige Taktik ist. Flexibilität ist hier das Stichwort. Auch in dieser Hinsicht zeigte etwa Leverkusen binnen einer Partie, wie das funktionieren kann. Der nächste Schritt muss folgen.

Am Sonntagabend wird Schalkes Gegner für die nächste Runde im DFB-Pokal ermittelt: Alle Infos zur Auslosung des Viertelfinals.

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