Jan Kirchhoff: Schon längst auf Schalke zu Hause

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Jan Kirchhoff.

GELSENKIRCHEN - Gegen den FC Augsburg absolvierte Jan Kirchhoff am Freitag sein erstes Spiel als Schalker über die kompletten 90 Minuten – ein ganz neues Gefühl für den gebürtigen Frankfurter, wie er in einem Interview auf der Homepage des Vereins verrät. 

Auf schalke04.de spricht der gegen Augsburg auf der Doppel-Sechs agierende Defensivspieler über sein Comeback, das Ankommen auf Schalke und die Erwartungen an das Spiel in Lissabon.

Jan Kirchhoff, wie lange dauert es Ihrer Meinung nach, bis man die Handschrift von Roberto Di Matteo auf dem Platz sehen kann?

Wir haben derzeit eine relativ hektische Phase mit vielen Englischen Wochen und vielen Spielen. Es wird sicher noch eine gewisse Zeit dauern, bis wir alles auf dem Platz umsetzen können, was er vorgibt. Aber wir haben momentan gute Ergebnisse, gewinnen die Spiele und bekommen wenig Gegentore. Wir arbeiten hart daran, jetzt auch unser Offensivspiel zu verfeinern.

Wie weit sind Sie nach Ihrer langwierigen Verletzungspause?

Ich fühle mich gut und fit. Es gab eine gute Absprache mit dem Trainerteam, man hat mir genug Zeit gegeben. Ich habe lange in der Reha trainiert und wurde langsam herangeführt. Für mich war es wichtig, dass ich langsam Einsatzeiten bekommen habe und nicht direkt vom Anfang an auf dem Platz stehen musste. Ich fühle mich wohl, bin glücklich, dass der Körper hält und hoffe, dass es so weitergeht.

Sind Sie somit jetzt auf Schalke richtig angekommen?

Trotz der lange Verletzungszeit und obwohl ich nicht so regelmäßig spielen konnte, habe ich mich hier schon länger sehr wohlgefühlt und bin angekommen. Die Mannschaft ist einfach in ihrem Gemeinschaftsgefühl gut und ich habe mich immer dem Team zugehörig gefühlt. Es ist sportlich schön, dass ich jetzt wieder auf dem Platz stehen kann, aber vom Menschlichen her ist es kein Unterschied.

Was sagen Sie zum Ausfall von Julian Draxler?

Das ist wirklich schlimm. Es tut einem persönlich weh, es tut uns als Mannschaft weh – Julian ist einer unserer wichtigsten Spieler. Wir machen viel im Training, dass wir muskulär und konditionell gut vorbereitet sind und so etwas nicht passiert. Man kann nur hoffen, dass er schnell wieder zurückkommt.

Was erwarten Sie fürs Rückspiel bei Sporting Lissabon?

Die Elfmeter-Entscheidung vorm 4:3 im Hinspiel wird für die Motivation des Gegners mit Sicherheit eine Rolle spielen, aber das muss uns egal sein. Wir werden mit genauso viel Schaum vorm Mund spielen und den Sieg holen wollen. Wir haben die Qualität und die Möglichkeiten, in Lissabon zu gewinnen. Mit ein bisschen Glück und Schützenhilfe von Chelsea gegen Maribor sind wir dann in der Gruppe schon weiter.

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