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Caligiuri über Coronavirus: Bilder aus Italien sind sehr schockierend

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Daniel Caligiuri.
Daniel Caligiuri. © dpa

Schalkes Daniel Caligiuri macht nach seiner Verletzung Fortschritte in der Reha. Der Deutsch-Italiener sorgt sich jedoch aufgrund des Coronavirus - und formuliert einen Appell.

Gelsenkirchen - Daniel Caligiuri vom FC Schalke 04 macht nach seiner Bänderverletzung im Knie gute Fortschritte. Wie der Bundesligist am Donnerstag mitteilte, ist der Mittelfeldspieler, der sich im Pokal-Achtelfinale gegen Hertha BSC Anfang Februar das Innenband angerissen hatte, bei seiner Reha gut im Plan.

"Der Heilungsprozess läuft sehr gut. Sogar ein bisschen schneller als erwartet. Ich mache mir da keine Sorgen und denke, dass ich bald wieder dabei bin", sagte der 32 Jahre alte Deutsch-Italiener in einem auf der Klub-Homepage veröffentlichten Interview. Die Zukunft von Caligiuri auf Schalke ist derweil weiter offen, sein Vertrag läuft aus.

Coronavirus: Schalkes Caligirui mit Appell an alle

Gleichzeitig macht sich Caligiuri in der ungewollten Corona-Auszeit viele Gedanken über die Lage in Deutschland und seiner zweiten Heimat Italien, wo das Coronavirus besonders dramatische Folgen hat. Ein Teil seiner Familie lebt in Kalabrien.

"Ich hoffe, dass wir die Krise so schnell wie möglich überstehen. Die Bilder aus Italien, die regelmäßig in den Nachrichten laufen, sind sehr schockierend. Da kam alles auf einmal. Das macht mich betroffen und traurig", sagte Caligiuri, der einen italienischen Vater hat.

Caligiuris Appell: "Ich hoffe, dass jedem bewusst ist, dass die aktuell vorgegebenen Vorsichtsmaßnahmen wichtig sind und dementsprechend auch eingehalten werden. Gerade gegenüber älteren Menschen haben wir alle eine große Verantwortung. Jetzt muss die ganze Welt zusammenstehen, damit wir das bald in den Griff bekommen und nicht mehr so viele Menschen sterben."

Wegen des Coronavirus arbeiteten auch die übrigen Schalker Profis zuletzt im Home Office. Für Donnerstag und Freitag hat Cheftrainer David Wagner jedoch Treffen in Kleingruppen anberaumt.

dpa/WA

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