Schalker Remis gegen Bayer

Caligiuri nimmt Gegentor gegen Leverkusen auf seine Kappe - Stimmen und Reaktionen

Daniel Caligiuri traf gegen Bayer Leverkusen, war aber auch am Gegentor beteiligt. Den Fehler nahm er auf seine Kappe. Stimmen und Reaktionen zum Spiel.

  • Schalke 04 erkämpft ein Unentschieden gegen Bayer Leverkusen.
  • Daniel Caligiuri erzielt den Treffer, ist aber auch am Gegentor groß in der Verlosung.
  • Die Stimmen und Reaktionen zum Spiel.

Gelsenkirchen - Eine Notelf von Schalke 04 kam gegen Bayer Leverkusen zu einem verdienten 1:1 (0:1)-Unentschieden - die längste Sieglos-Serie der Königsblauen in der Bundesliga-Geschichte ist damit jedoch perfekt.

Kapitän Daniel Caligiuri brachte Schalke mit einem strittigen Handelfmeter in der 51. Minute am Sonntagabend in Führung. Ein Eigentor von Schalkes Juan Miranda nach Schuss vom eingewechselten Paulinho (81.) verhalf den Leverkusenern noch zum Sprung auf Tabellen-Platz vier. Die Werkself hat nun einen Punkt Vorsprung auf den Rivalen Mönchengladbach.

Schalke ist jetzt 13 Partien in Folge ohne Sieg und hat den Negativrekord aus der Saison 1993/1994 übertroffen, als die Mannschaft zwischen den 3. und 14. Spieltag unter den Trainern Helmut Schulte und Jörg Berger zwölf Mal erfolglos geblieben war.

Caligiuri hatte gleich doppelten Anteil an diesem Ergebnis, denn auch am Leverkusener Gegentor war er mit einem Fehler groß in der Verlosung. Er nahm den Treffer auf seine Kappe.

Wir fassen die Stimmen und Reaktionen zum Remis von Schalke gegen Bayer Leverkusen zusammen.

David Wagner (Trainer Schalke 04): "Wir hatten trotz der Tatsache des wenigen Ballbesitzes gute Möglichkeiten. Ich bin super einverstanden mit dem, was die Mannschaft investiert und wie sie sich gewehrt hat."

Schalker Remis gegen Leverkusen: Caligiuri räumt Fehler ein

Daniel Caligiuri (Schalke 04) bei Sky: "In unserer Situation ist es wichtig zu punkten. In der ersten Halbzeit war die komplette Mannschaft voll bereit, voll mitzugehen und den Kampf anzunehmen. Wir haben es als Mannschaft so hinbekommen, was Schalke auszeichnet: Wir sind über die Mentalität gekommen, jeder hilft dem anderen. Nur so kommen wir aus der Krise."

… über den Hand-Elfmeter für Schalke: "Ich habe die Situation selbst nicht gesehen. Wenn der Video-Schiedsrichter sich meldet, gehe ich davon aus, dass es Handspiel war. Wir hatten Glück, dass es Elfmeter für uns gab."

… über seine fünfte Gelbe Karte: "Aus meiner Sicht war diese Gelbe Karte nicht berechtigt. Bei uns liegt einer verletzt am Boden, und wir spielen den Ball raus. Die Leverkusener spielen einfach weiter und erzielen fast das 1:1. Das ist für mich unsportlich. Ich sehe Amiri, der Kabak wegschiebt. Ich will meinen Spieler schützen und bekomme die Gelbe Karte - für mich unverständlich."

Schalkes Daniel Caligiuri (links) nahm das Gegentor gegen Leverkusen auf seine Kappe.

... über das Leverkusener Tor: "Beim 1:1 nervt es mich, dass ich nicht entschlossen zum Ball gehe. Die Kraft hat etwas nachgelassen, ich habe in dieser Woche kaum trainiert. Ich war froh, dass ich auflaufen konnte. Aber wenn ich entschlossen zum Ball gehe, passiert das 1:1 nicht."

… auf die Frage, ob er auf Schalke bleibt: "Im Moment zählt Schalke, und ich gebe alles für den Verein. Noch bin ich Schalke-Spieler. Es wird sich zeigen, was am Ende dabei herauskommt."

Bender nach Leverkusener Remis auf Schalke: "Wir haben nicht mehr verdient"

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): "Das war nicht gut von uns heute. Wir haben nicht nur wenige Torchancen herausgespielt, wir haben heute generell schlecht gespielt – auch in Ballbesitz. Wir hatten so viele einfache Ballverluste, da ist es schwer, ins Spiel zu kommen."

Sven Bender (Bayer Leverkusen) bei Sky: "Wir haben heute nicht mehr verdient. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und die ersten 20 Minuten nicht verschlafen, aber wir waren nicht so griffig wie Schalke. Dann ist es schwierig, sich das über die 90 Minuten zu verdienen. Dass wir es versuchen und überlegen sind - ja. Aber am Ende war das 1:1 gerecht."

Schalke erkämpft Remis gegen Bayer Leverkusen 

… über den Hand-Elfmeter gegen Leverkusen: "Ich habe es selbst nicht gesehen. Ich habe Eddi (Edmond Tapsoba, Anm. d. Red.) gefragt, ob es Hand war. Er sagte: 'Nein, nein.' Dann hat uns der Schiedsrichter fast eine zweite Halbzeit-Pause beschert, es hat ja ewig gedauert. So schnell, wie er es dann entschieden hat, muss es ja eindeutig gewesen sein. Ich gehe dann davon aus, dass es zu 100 Prozent ein Elfmeter war. Dann habe ich erfahren, dass es doch nicht so eindeutig war. Das finde ich dann sehr schade. Wir hatten mit Sicherheit nicht unseren besten Tag, aber das hat es für uns schwieriger gemacht. Aber es wurde so entschieden, das ist jetzt so."

Rubriklistenbild: © picture alliance/Ina Fassbender/AFP/Pool/dpa

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