Wieder kein S04-Heimsieg

„Ganz viel Arbeitsbedarf“: Schalker Profi legt Finger tief in die Wunde nach Aue-Remis

Schalke 04 kassiert gegen Erzgebirge Aue am 3. Spieltag der 2. Liga den nächsten Heimdämpfer. Anschließend hagelte es Kritik. Die Stimmen zum Spiel.

Gelsenkirchen - Es war so vieles dabei am Freitagabend beim FC Schalke 04. Freude über die besonders in der ersten Halbzeit starke Leistung gegen Erzgebirge Aue. Sorgen auf den Rängen und der Trainerbank, als der S04-Kader allmählich die Spielkontrolle aus der Hand gab und nicht zuletzt Enttäuschung und Ernüchterung darüber, dass es wieder nicht zum ersten Heimsieg gereicht hatte. Königsblau ließ beim 1:1 (1:0) gegen Aue Punkte liegen - und holte anschließend zur deutlichen Selbstkritik aus.

Schalke: Stimmen zum Remis gegen Aue - Dominick Drexler legt Finger in Wunde

Ralf Fährmann über den späten Ausgleich: „Wir haben uns dieses Ergebnis selbst zuzuschreiben. Das war zu wenig in der letzten halben Stunde. Wir sind von unseren Prinzipien abgewichen. Deshalb wurden wir verdient bestraft und gehen nur mit einem Punkt nach Hause.“

... über die Stimmung im Stadion: „Das war sehr emotional für mich - ich habe zweieinhalb Jahre auf ein Spiel in der Arena vor eigenen Fans warten müssen.“

Malick Thiaw über das Spiel gegen Aue: „Das Ergebnis ist sehr enttäuschend. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut begonnen, dann haben wir Aue ins Spiel gebracht, weil wir unseren Fußball nicht gebracht haben. Ein 1:0 ist nie eine sichere Weste. Das ist sehr, sehr bitter.“

... und weiter am Sky-Mikrofon: „Wir haben Aue in der zweiten Halbzeit ins Spiel gebracht. Das war sehr bitter heute. Aber wir müssen weiterarbeiten und aus den Fehlern lernen.“

Schalke: Stimmen zum Remis gegen Aue - Grammozis erklärt Wechsel im Spiel

Dimitrios Grammozis über die Wechsel im Spiel: „Bei beiden (Dominick Drexler und Rodrigo Zalazar, Anm. d. Red.) ist der Tank noch nicht bei 100 Prozent. Was die Fitness angeht, hätte ich vielleicht beide runternehmen müssen. Macht man das, ist es nicht leicht, sie adäquat zu ersetzen.“

... über das Resultat gegen Aue: „Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Im Spiel nach vorne haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Die ersten 60 Minuten waren sehr gut, aber wir haben das Gaspedal zu schnell runtergenommen. Kein Team wird uns einen Millimeter schenken. Darauf sind wir vorbereitet. Die zweite Liga ist knochenhart, egal gegen wen man spielt.“

Remis gegen Aue viel zu wenig: Schalke-Spieler legt Finger tief in die Wunde.

... über die Umstellung auf die Viererkette: „Die Umstellung auf Viererkette hat gut geklappt. Die Jungs haben sich gut gefühlt, wollten das mittragen.“

Dominick Drexler über das Spiel gegen Aue bei Sky: „Wir müssen das besser ausspielen, Punkt, aus. Wir müssen hinten die Ruhe haben. Aue läuft nicht mehr richtig an. In der zweiten Halbzeit ist viel Platz. Wir schaffen es gerade einmal zwei, dreimal den Ball hin und her zu spielen. Da geht es gar nicht mal ums Verwalten, sondern ums Locken. Da muss das Passspiel härter sein. Da muss man Angebote schaffen. Da muss man Winkel schaffen. Da haben wir ganz ganz viel Arbeitsbedarf.“

Rubriklistenbild: © Marcel Kusch/dpa

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