„Gerade einmal bei 50 Prozent“

Nach Trikot-Eklat: Schalkes Matondo mit großer Ankündigung für die neue Saison

Rabbi Matondo will in der neuen Saison endlich auch sportlich bei Schalke 04 ankommen. Nach seinem Eklat im BVB-Trikot kündigt er an, wie er das wiedergutmachen will.

  • Im Januar 2019 wechselte Rabbi Matondo zum FC Schalke 04.
  • In einem Interview spricht Matondo über die Saisonziele des Schalker Kaders, Europa und die Bundesliga.
  • Zudem macht er eine große Ankündigung - besonders wegen seiner Aktion im BVB-Trikot.

Hamm - Vieles sah danach aus, als hätte es Rabbi Matondo endlich geschafft beim FC Schalke 04. Bei seinem ersten Einsatz der vergangenen Saison sprintete er auf das Tor von RB Leipzig zu, spitzelte die Kugel an Torhüter Peter Gulacsi vorbei ins Netz und drehte ab zum Jubeln. Konter- statt Ballbesitz-Fußball. Etwas, was dem pfeilschnellen Matondo in den Fußball-Genen liegt. Dann jedoch folgte die Rückrunde - und nicht zuletzt das Foto im BVB-Trikot.

NameRabbi Matondo
Geboren9. September 2000, Liverpool, Vereinigtes Königreich
Größe1,75 Meter
Gewicht66 kg

In der kommenden Saison 2020/21 soll vieles besser werden. Besonders für den Flügelflitzer persönlich. Rabbi Matondo kündigt Großes an im Trikot von Schalke 04. „Ich bin gerade einmal bei 50 Prozent. Und bin mir sicher, dass ich besser werde, wenn ich weiter hart arbeite“, sagte Matondo in einem Interview mit der Sport Bild.

Nach Eklat im BVB-Trikot: Matondo mit großer Ankündigung für die neue Saison

Zu Beginn des vergangenen Jahres war der mittlerweile 19-Jährige alleine nach Deutschland gekommen. Ein neuer Lebensabschnitt begann für Matondo, weit weg von Freunden und der Familie. Die hat Gefallen am neuen Lebensstil des Schützlings gefunden und kommt regelmäßig nach Deutschland zu Besuch, wie Matondo berichtet.

„Es gab Abende in der Anfangszeit, da saß ich in meiner Wohnung und dachte: Das wird ein echt harter Weg“, erinnert sich Matondo und fügt an: „Aber das Leben besteht aus Risiken. Und man muss sie aus meiner Sicht eingehen, um gewinnen zu können, gerade im Fußball. Das habe ich gemacht. Ich lebe mich nun immer besser ein, und deshalb bin ich mir sicher, dass meine Leistungen das widerspiegeln werden.“

Rabbi Matondo (Schalke 04): Wiedergutmachung mit Toren nach Trikot-Eklat

Die vergangene Spielzeit will Matondo so schnell wie möglich abhaken. Die Mannschaft habe in der Hinrunde bewiesen, wozu sie fähig sei. Dennoch wartet ein ganz schönes Stück harte Arbeit auf Königsblau.

Schalkes Spieler Rabbi Matondo jubelt nach dem 0:3.

„Die Bundesliga wird in der kommenden Saison noch besser werden. Aber wir können kämpfen“, sagte Matondo selbstbewusst und warnte zugleich: „Trotzdem dürfen wir nach dem enttäuschenden Ende der letzten Saison nicht das Ziel Europa ausrufen.“

Ein gesicherter Mittelfeldplatz lautet das Ziel von Schalke in der kommenden Saison. Der Abstiegskampf soll vermieden werden. Matondo will dabei tatkräftig mithelfen. „Dafür muss ich mehr Tore schießen und vorlegen“, sagte Matondo, der nach seiner unglücklichen Aktion im Trikot von Borussia Dortmund einiges wiedergutzumachen hat. Besonders den Fans, denen er „etwas zurückgeben will“.

Mit welchen Kollegen Matondo sehr bald in die Vorbereitung von Schalke 04 starten wird, ist noch offen. Die Position des Rechtsverteidigers muss noch neu besetzt werden. Ein Argentinier soll diese Rolle möglicherweise übernehmen.

Rubriklistenbild: © Jan Woitas

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare